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Los geht's

Wege aus der Verschwendung

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Verschwendung - das ist ein Wort, das häufig mit Essen in Verbindung gebracht wird.

Tatsächlich werfen wir enorm viele Lebensmittel weg.  
In Deutschland sind das jährlich knapp 4,4 Millionen Tonnen, im einzelnen Haushalt sind es durchschnittlich 55 kg.


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Doch auch wenn es um Ressourcen geht, leben wir verschwenderisch. Weltweit werden jedes Jahr 322 Millionen Tonnen Kunststoff hergestellt, Tendenz steigend.  
  
Schaut man auf Europa, dann werden rund 40% des produzierten Kunststoffes für Verpackungen verwendet. Recycelt werden nur ein drittel der Verpackungen.

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Inzwischen gibt es viele Menschen, die einen Ausweg aus dem verschwenderischen Umgang mit Lebensmitteln und deren Verpackungen suchen. Das beginnt bei kleinen Lösungsansätzen - man kann z.B. beim Einkaufen und Kochen besser planen und so Reste vermeiden. 

Tatsächlich gibt es heute aber einige Möglichkeiten, wie man sich darüber hinaus nachhaltiger ernähren kann.









 


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Da wäre zum einen der Unverpackt-Laden. Hier bringt der Kunde seine eigenen Gefäße mit, sodass Verpackungen nicht nötig sind. 

Auf diese Weise nimmt man auch nur das mit, was man wirklich braucht. 






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Gerade in Städten gibt es immer mehr Unverpackt-Läden, im Januar 2019 waren es in Deutschland über 80. 

Die Läden profitieren davon, dass u.a. Kantinen bereits mit großen Mengen an unverpackten Lebensmitteln beliefert werden. Es gibt aber inzwischen auch Zulieferer, die gezielt mit den Unverpackt-Läden zusammenarbeiten, um mehr Produkte anbieten zu können. 



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Eduard Justus, Besitzer von "Eddie's Unverpackt"

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Ein Nebeneffekt der Unverpackt-Läden ist, dass sie
ein vergleichsweise minimalistisches Einkaufserlebnis bieten.

Für viele Kunden ist gerade das der Reiz. 

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Mitglieder des Vereins foodsharing holen zu abgesprochenen Zeiten übrig gebliebenes Essen bei Restaurants, Supermärkten und Kiosks ab und verteilen es weiter.

Freunde und Nachbarn können davon etwas bekommen, genauso wie Fremde, denn Bedürftigkeit spielt keine Rolle.  An fairteilern, quasi öffentlichen Speisekammern, kann jeder vorbeikommen und sich kostenlos Essen nehmen oder Lebensmittel hinbringen, die man selbst nicht mehr verwerten kann. 






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Petra, beim foodsharing seit 4 1/2 Jahren

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In Deutschland engagieren sich fast 260.000 Foodsharer für den Verein. Wie viel Essen gerettet wird, ist ganz unterschiedlich.

Besonders dankbar ist , wer am Ende des Tages wenig im Rucksack hat.






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Bei dieser Alternative handelt es sich um den Direktvertrieb von regionalen und saisonalen Lebensmitteln, meistens aus ökologischer Landwirtschaft. Die Abokisten sind mit Gemüse sowie Obst befüllt und werden direkt vor die Haustüre geliefert.

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Dirk Agena von "Dirks Bio-Kiste"

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Nachhaltigkeit und ein biologischer Anbau stehen bei vielen Anbietern im Vordergrund.

Der Biobauer Dirk Agena setzt sein nachhaltiges Konzept auf verschiedene Weise um.

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Statt sich das Gemüse liefern zu lassen kann man auch
selbst zum Bauern werden.

Unter dem Überbegriff "Urban Gardening" gibt es immer mehr Projekte, bei denen Leute selbst Gemüse anbauen. Zwar ist dieses Konzept nicht neu, aber es hat sich in den letzten Jahren zum Trend entwickelt.





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Egal ob mitten in der Stadt oder etwas außerhalb, auf dem kleinen Beet oder dem großen Acker: Diese Alternative kann seinen ganz eigenen Reiz haben.

Wer selbst geerntetes Gemüse auf dem Tisch hat, der lernt sein Essen noch einmal besonders zu schätzen. Der Preis dafür ist jedoch der zeitliche Aufwand. 







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Bertram Fischer, Organisator vom Projekt "Mikrolandwirtschaft" in Mannheim

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Wer aber vor der Arbeit nicht zurückschreckt und ein bisschen Glück hat, der kann sich unter Umständen auf überraschend große Erträge freuen. 






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Katharina, hat in 2 1/2 Jahren an die 5 Tonnen Lebensmittel vor der Tonne bewahrt

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Kaum hat die Banane eine braune Stelle oder ist die Möhre etwas schrumpelig, landet sie bei vielen von uns im Müll. Schuld ist meist die falsche Lagerung, deshalb macht Obst und Gemüse mit 34 % den größten Teil unseres Lebensmittelabfalls aus. Gleichzeitig ist es leicht, hier im Alltag anzusetzen. 








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Wer versucht, Lebensmittel vor der Mülltonne zu retten, hat es nicht immer leicht. Wer z.B. in Deutschland Lebensmittel aus den Containern hinter dem Supermarkt mitnimmt, begeht Diebstahl.

In anderen EU-Staaten wie Frankreich oder auch Tschechien sind Lebensmittelketten inzwischen verpflichtet, nicht verkaufte Lebensmittel an Hilfsorganisationen weiterzugeben.

Frankreich ist das erste Land der Welt, das die Lebensmittelverschwendung unter Strafe gestellt hat.


  

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Ein Beitrag von 


Philip Haase 
Hanna Link
Isabel Zimmermann


Betreut von

Roman Jaburek 
Adrian Yass


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Kapitel 1 Wege aus der Verschwendung

Assorted broccoli cabbage 1300972

Assorted broccoli cabbage 1300972

Bottles dirty disposal 2547565

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Kapitel 2 Unverpackt einkaufen!

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Kapitel 3 Essen retten

Foodsharing

Foodsharing
Kapitel 4 Gemüse aus der Kiste

Biokiste

Biokiste
Kapitel 5 Urban Gardening

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Kapitel 6 Ende: Gesetzesänderungen

Antioxidant carrot diet 33307

Rechtliche lage

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