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Wie schädlich ist das Smartphone

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Sind Smartphones denn jetzt gefährlich oder nicht?

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Zum Schluss wollen wir noch einmal die Mythen von der Wahrheit trennen.
Als so schlimm wie viele Personen die intensiven Smartphonenutzung hochstilisieren empfinden wir das Thema nach langer Recherche nicht. Smartphones sind heute fester Bestandteil unserer Gesellschaft und sie haben einen unglaublichen Aufstieg hinter sich. Egal ob jung oder alt; nahezu jeder Mensch nennt heute ein Smartphone sein eigen. Durch diesen Raketenhaften Boom der Geräte bilden sich schnell auch völlig unbegründete Vorurteile, die sich dennoch hartnäckig halten. Weder ist die Strahlung von Handys nach heutigem Forschungsstand gefährlich, noch sind die kleinen Displays eine Gefahr für unsere Augen oder unseren Geist. Dennoch sollte man, wie bei jedem Konsum, auf die Dosierung achten. So kann sich beispielsweise die starke Neigung des Nackens während des Blicks auf das Handy bei sehr intensiver Nutzung negativ auf unsere Haltung auswirken. Auch sollte man, gerade bei konzentrierter Arbeit, das Handy ruhig mal ausgeschaltet beiseite legen, um nicht gestört zu werden. Wenn das Smartphone während geistiger Tätigkeiten nicht genutzt wird, steigert sich die Produktivität jedes Einzelnen. Und auch wenn die Strahlung nicht per se schädlich ist, so sollten Männer darauf achten, das Smartphone nicht zu oft in der Hosentasche zu haben. Die Mikrowellen, die ein Handy aussendet, erwärmen das menschliche Gewebe, ähnlich einer Mikrowelle, wenn auch deutlich schwächer, und können durch diese Wärme zu geringerer Fruchtbarkeit führen. Selbstverständlich gilt auch, dass man sein Handy nicht im Straßenverkehr benutzen sollte, um sich und vor allem andere nicht zu gefährden.
Ein angemessener, sinnvoller Umgang mit dem Smartphone hilft zum Beispiel auch, das eigene Sozialleben und die Leistungsfähigkeit zu verbessern. 
Die Art und Weise wie wir heute kommunizieren hätte man sich vor 30 bis 40 Jahren noch nicht einmal vorstellen können. Und wie so oft sind neue Technologien mit allerlei Vorurteilen behaftet, dich sich erst im Laufe der Zeit in Luft auflösen. Aufgrund solcher Vorurteile und vermeintlichen Gefahren sollte man nicht auf das Smartphone verzichten, jedoch kann eine gewisse Selbstkontrolle auch nie schaden.

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Vielen Dank an alle Menschen, die diesen multimedialen Beitrag möglich gemacht haben. Wir hoffen es hat euch Spaß gemacht und gut informiert. Wir hatten jede Menge Spaß diesen Beitrag zu erstellen und auch wir selbst haben sehr sehr viel über Smartphones und ihre Auswirkungen gelernt!

Vielen Dank für das Besuchen der Website!


Redaktion:
Janina Baur
Michael Bauer
Nicolas Oehler
Samuel Zink

Kamera und Schnitt:
Samuel Zink

Recherche:
Janina Baur
Michael Bauer
Nicolas Oehler

Musik:
Samuel Zink

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Immer wieder ertappt man sich dabei, wie man schnell das Handy aus der Hosentasche nimmt, den Kopf senkt, die Finger anspannt und anfängt zu tippen. Aber keiner beachtet dabei, welche Folgen das auf unseren Körper hat. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin veröffentlichte im Jahr 2016 einen Bericht über verschiedene Studien zu den körperlichen Schäden durch die Nutzung von u.a. Smartphones oder auch Tablets. Die Ergebnisse der Studie sind hier nun zusammengefasst.

Kopf-Nacken-Bereich
Im Bereich Kopf/Nacken und Oberkörper wurden für den Bericht 22 Studien aus den letzten 8 Jahren Jahren zur Hand gezogen. Hierbei wurde gemessen, wie stark Smartphonenutzer in unterschiedlichen Situationen ihren Nacken neigen (Angaben in Grad) oder Arme anheben, um den Belastungen im Kopf-Nacken-Bereich vorzubeugen.
Bei den meisten Probanden wurde hierbei eine starke Neigung festgestellt, die in allen Fällen mehr als 20° betrug, in mehreren sogar über 40° Neigung. Dieser Ergebnisse sind alarmierend, vor allem in Hinblick darauf, dass diese Belastung für Kopf, Nacken und Rücken bei einer täglichen Nutzungsdauer von mehreren Stunden unter Umständen zu starken Beeinträchtigungen bzw. Veränderungen der Muskelstruktur führen kann. In manchen Studien zeigte sich, wie zwischen 65 und 85% der Probanden über erhebliche Beschwerden in diesen Bereichen berichteten. Die Neigung des Kopf-Nacken-Bereichs kann eine zum Teil fünfmal stärkere Gravitationskraft bewirken, die die genannten Beschwerden der Probanden auslösen kann.

Arm-Schulter-Bereich
Neben dem Kopf und Nacken gaben knapp 50% der Beteiligten Beschwerden in den Schulterbereichen an, die durch eine einseitige Nutzung hervorgerufen wurde. Das Zusammenziehen der Schultern bei der Smartphonenutzung ist ein Auslöser für diese Art der körperlichen Probleme. Die Nichtbeanspruchung mancher Muskeln, die durch eine fehlerhafte Haltung hervorgerufen wird, führte zu einer Ermüdung mancher Muskelbereiche der Probanden. So wurden schon bei einer Nutzungsdauer von unter einer Stunde die ersten Beschwerden bemerkbar. Jedoch kommen die Beschwerden auch auf die Haltungshöhe des Smartphones an. So werden andere Muskelgruppen, auch im Arm-Schulter-Bereich, aktiv, wenn das Smartphone beispielsweise auf Augenhöhe gehalten wird. Je nach Interaktion, Umfeld und Dauer der Nutzung verteilen sich die Muskelaktivitäten in diesen Bereichen auf einen anderen Ort am Körper. So können sich in manchen Positionen Nackenmuskeln entspannen, während bei anderen Situationen gerade diese wieder stark beansprucht werden. Daher ist es wichtig bei der Nutzung der Smartphones den ganzen Körper im Blick zu haben, die Nutzungsposition zu variieren und die physische Belastung so gering wie möglich zu halten.

Finger und Extremitäten
Neben dem Oberkörperbereich wurden auch Extremitäten und Finger untersucht. Auch hier kristallisierten sich besondere Eigenschaften heraus: Überstreckung des Handgelenks (bis zu 15°), Abhängigkeiten von der Displaygröße und eine veränderte Hand- und Fingerhaltung. Klar ist, dass eine einseitige Belastung, wie im Oberkörperbereich, durch Tippen mit nur einem Daumen zu erhöhtem Risiko für Beschwerden oder Krankheiten im Hand-Finger-Bereich führt. So wurde bei einem Test mit mehreren hundert Studenten ein Zusammenhang zwischen häufigem Tippen/Texten auf dem Smartphone und Sehnenscheidenentzündungen im Daumen festgestellt. Hier zählte vor allem die Häufigkeit der Nutzung bzw. des Tippens am Tag. Schon bei einer Verdopplung der gesendeten Nachrichten von 50 auf 100 pro Tag steigt das Risiko für eine Erkrankung um 5-7%. Handgelenke und Ellenbogen streckten bzw. veränderten sich bei verschiedener Nutzung oder Drehung des Bildschirms zwischen 10 und über 30°. Es ist als wichtig, Smartphones nur kurze Zeit in bestimmten Positionen in festen Winkeln zu halten, um Beschwerden möglichst gering zu halten. So sollen längere Nachrichten in mäßigem Tempo immer mit zwei Fingern getippt werden, um das Risiko zu minimieren. Auch das Gewicht des benutzten Geräts sollte so gering wie möglich sein, sodass keine zu starken Belastungen der beteiligten Muskelgruppen hervorgerufen werden.




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Ungefähr 87 mal am Tag nutzen wir unser Smartphone. Dabei blicken wir auf das kleine Display meist aus einer sehr kurzen Distanz.

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Frank Schäffel ist Professor im Forschungsinstitut für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Tübingen. Er forscht in der Sektion für Neurobiologie des Auges. Seine Studien befassen sich hauptsächlich mit der Entstehung und Entwicklung von Kurzsichtigkeit. Diese Erkenntnisse versucht er auf die alltäglichen Bedingungen des Menschen zu übertragen. So sieht er in der Smartphonenutzung keine Verschlechterung der Sehkraft. Hierfür liefert er folgende Gründe:

Die Fläche und damit das Display des Smartphones ist so klein, dass "die ganze Peripherie kurzsichtig fokussiert ist, wenn eine Person in die Nähe auf das Smartphone blickt". Somit müsste die Kurzsichtigkeit in der Umgebung das Augenwachstum eher hemmen als beschleunigen.
Meist ist die Smartphonenutzung auch mit Blickwechseln in die Ferne verbunden (beispielsweise an einer Bushaltestelle), welches ebenso die Myopie (Kurzsichtigkeit) hemmt. 
Die Kurzsichtigkeit hat - zumindest in Deutschland - nach dem Jahr 2000 kaum mehr zugenommen, obwohl erst zu dieser Zeit die flächendeckende Smartphonenutzung aufkam. Ebenso gibt es bislang keine epidemiologischen Studien, die gezeigt hätten, dass Smartphones kurzsichtig machen. "Ein Grund ist sicher auch, dass es kaum eine Kontrollgruppe geben wird. Die Studien, in denen Smartphonenutzung mit Myopie verknüpft wurden, fanden keinen signifikanten Zusammenhang", so Professor Schäffel.

Aktuell gibt es demnach also keinen Grund zur Sorge. Studien, die sich intensiv mit den Auswirkungen des Smartphones auf die Augen beschäftigen, fehlen bislang. So bleibt abzuwarten, welche Langzeitfolgen die Nutzung auf unsere Sehorgane haben. 


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Unsere Smartphones sind unsere ständigen Begleiter und wir nutzen sie in vielen Situationen - auch dann, wenn wir eigentlich etwas anderes währenddessen tun sollten. Egal ob wir für die Uni lernen, fernsehen oder Auto fahren: wenn das Handy vibriert ist unsere Konzentration meist schnell unterbrochen. 

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Immer häufiger schweben Befürchtungen vor zu großer Ablenkung oder Konzentrationsschwierigkeiten durch Smartphones in der Luft. Eine Studie der University of Southern Maine untersuchte, wie unterschiedliche Gruppen während der Smartphonenutzung auf Umweltreize reagieren können.

Eine Gruppe sollte dabei das Handy neben sich auf den Tisch legen und währenddessen Aufgaben lösen. Eine Vergleichsgruppe sollte sich ebenfalls den Aufgaben annehmen, allerdings wurde ihnen die Nutzung des Smartphones untersagt. Dabei wurde am Ende der Untersuchung festgestellt, dass die Vergleichsgruppe ohne Handy dieselben Aufgaben im Schnitt zu 26 % korrekt lösten. Die Gruppe, bei denen das Smartphone neben den Probandan lag, jedoch nur zu 21%.
Die Nutzung von Smartphones beginnt bei vielen bereits im Kindesalter anfängt. Feststellbar ist neben der mangelnden Konzentration auf ein Thema auch eine eine zunehmende Vereinsamung und ein aggressives Verhalten bei Kindern und Jugendlichen. Die zwischenmenschliche Kommunikation wird oft stark reduziert, Treffen werden durch Kurznachrichten oder Telefonate ersetzt, wodurch der Spieldrang (mit Gleichaltrigen) leidet.
Eine weitere Gefahr besteht in der Smartphonenutzung im Straßenverkehr. Während das Risiko der Nutzung am Steuer schon länger bekannt ist und dementsprechend unter anderem mit Bußgeldstrafen verringert werden soll, gelten längst nicht mehr nur Autofahrer als Unfallverursacher. Immer mehr Unfälle geschehen durch die Unaufmerksamkeit von Fußgängern, die von ihren Handys abgelenkt wurden und somit nicht auf den Verkehr achten. Während Sie den Blick auf ihr Smartphone richten, überqueren sie beispielsweise Straßen, missachten rote Ampeln, oder nehmen heranfahrende Straßenbahnen nicht wahr. So gefährden sie sich nicht nur selbst sondern auch Andere. 

Auch wenn in diesem Fall keine weiteren umfassenden Studien bestehen und eine genaue Erfassbarkeit von gefährlichen Eingriffen durch Fußgänger, Radfahrer oder Autofahrer nicht möglich ist, zeigen kleine weitere Studien, wie die der University of Southern Maine, welche Folgen die Smartphonenutzung für die Konzentration und das Verhalten der Menschen haben.







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Ist Handystrahlung schädlich?

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Wenn Handys genutzt werden, um beispielsweise Bilder und Nachrichten zu senden oder um zu telefonieren, werden die Daten in Form von elektromagnetischen Wellen über das Mobilfunknetz an den Empfänger weitergeleitet. Durch die Suche nach einem mobilen Funknetz gehen vom Handy elektromagnetische Impulse aus, die auch vor dem menschlichen Körper nicht halt machen. Die Strahlung eines Handys wird mit dem SAR-Wert, der spezifischen Absorbtionsrate, angegeben. Diese beschreibt, wie stark das menschliche Gewebe durch die Strahlung eines Handys erwärmt wird.  Immer mehr Smartphones überschreiten den sogenannten SAR-Wert von 1,6 W/kg bis hin zu 1,99 W/kg. Smartphones, die aus Glas oder Plastik bestehen, weisen einen geringeren SAR-Wert auf, da Strahlung durch diese Materialien weit einfacher hindurchdringt als durch Metalle.

Tipps: Durch direkten Kontakt des Smartphones mit dem Körper, kann das Gefährdungsrisiko gesenkt werden. Frauen sollten insbesondere den direkten Kontakt zur Brust vermeiden, um Brustkrebs vorzubeugen. Das Tragen von Smartphones in der Hosentasche kann bei Männern hingegen die Fruchtbarkeit gefährden, da das Gewebe erwärmt wird. Auch die Nutzung der Freisprechmöglichkeit oder eines Headsets reduziert den Körperkontakt, es sollte aber generell darauf geachtet werden, dass der Abstand zum Smartphone mehr als 15 mm beträgt. Außerdem wird durch die Nutzung des Flugmodus die Strahlung immens verringert, da das Telefon von der Mobilfunknetzsuche gekappt ist. Prinzipiell geht weniger Strahlung vom Handy aus, wenn der Empfang gut ist. In diesem Zuge sollte auch der Abstand im Auto oder Bus vergrößert werden, da das Handy aufgrund der Bewegung ständig neue Verbindungen zum nächsten Funkturm herstellt.
Trotz dieser Hinweise geht von Smartphones keine unmittelbare Gefahr aus. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Geräte nicht für lange Zeit nah am Körper getragen werden. Auch hilft es, eine Verbindung zu einem WLAN-Netz herzustellen und zusätzlich in den Flugmodus zu wechseln (bei angeschaltetem WLAN), da diese Art von Strahlen sehr viel geringer ausfallen als der klassische Mobilfunk.


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