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Tutorial Photoshop Basics by fuugle

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Stell dir vor du machst Lasagne. Du fängst mit der Basis an und schichtest Zutat für Zutat auf, bis ein perfektes Gericht entsteht. Etwa so funktioniert auch Photoshop; allerdings mit einem Bild als Basis und Ebenen als Zutaten. In dieser Multimedia-Reportage lernst du die wichtigsten Werkzeuge und Funktionen rund um das Bildbearbeitungsprogramm kennen. 

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Im linken Bildschirmrand findest du die Menüleiste. Sie ist das zentrale Arbeitselement für die Bild- und Grafikbearbeitung. Einige Werkzeuge lassen sich so erweitern, dass darunter verborgene Werkzeuge angezeigt werden. Hinter den meisten Werkzeugen verstecken sich zusätzlich weitere, ähnliche Werkzeuge, die durch langes Anklicken mit der linken Maustaste oder einen Rechtsklick zum Vorschein kommen.

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Fast jedes Werkzeug hat zusätzlich eine Optionenleiste. Hier passiert der Feinschliff: Vom Einrichten der Schriftart bis hin zur Einstellung der  Pinselgrößen und -arten.

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Wie zu Beginn erwähnt, basiert Photoshop auf dem Lasagnenprinzip. Das heißt: Schicht für Schicht werden die sogenannten Ebenen zu einem fertigen Bild gestapelt. Man kann sich das auch mit Folien vorstellen: Man nehme ein unbearbeitetes Bild und packe darauf Folien mit diversen Effekten darauf. Alles was über das Bild gelegt wurde ist im Vordergrund sichtbar. Dabei spielt die Anordnung der Arbeitsschritte eine wichtige Rolle: Sie kann die Effekte signifikant beeinflussen.

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Manchmal müssen wir für die Bildbearbeitung tiefer ins Detail gehen. Mit gedrückter Alt-Taste und dem Mausrad können Bildausschnitte vergrößert oder verkleinert werden. Mit Strg + 0 erscheint das Bild wieder als Gesamtansicht.

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Mit wenigen Kniffen lässt sich der Pinsel für alle möglichen Tools wie beispielsweise Malen, Radieren und Reparieren ganz fix einstellen. Dazu halte ich die Alt-Taste und meine rechte Maustaste gedrückt und ziehe die Maus nach rechts. Möchte ich den Pinsel verkleinern ziehe ich die Maus nach links. Um die Härte des Pinsels zu ändern ziehe ich die Maus nach oben bzw. nach unten. 

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Wenn nur ein bestimmter Bereich im Bild bearbeitet werden soll, ist das Schnellauswahlwerkzeug (Tastenkürzel W) eine gute Hilfe. Dazu fahre ich mit dem Tool über den Bereich, den ich in meiner Auswahl haben möchte. Photoshop erkennt automatisch die Konturen.

Möchtest du die Auswahl aufheben, dann drücke Strg + D.

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Um die Größe eines Bildes zu verändern, ohne dabei das Seitenverhältnis zu beeinflussen, halte  mit dem "Verschieben-Werkzeug" die Shift-Taste gedrückt und ziehe an den Eckpunkten das Bild auf die gewünschte Größe.

Auch Drehen ist möglich: Mit Rechtsklick lässt sich das Bild um eine beliebige Gradzahl drehen. Fahren wir mit dem Mauszeigen an die äußere Kante unserer Transformationspunkte bis ein gebogener Pfeil erscheint, können wir das Bild auch von Hand drehen.

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Hat das Bild einen Farbstich, kann dieser mit der Farbbalance korrigiert werden. Mit dem Fotofilter lassen sich Bilder von warm zu kalt oder auch von gelb zu violett und jeweils umgekehrt wechseln.

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Um unerwünschte Objekte aus Bildern zu entfernen, hat Photoshop das passende Tool parat: Mit dem Bereichsreperaturpinsel (Tastenkürzel J) Können unerwünschte Objekte markiert und automatisch durch passendes Bildmaterial aus der unmittelbaren Umgebung ersetzt werden.

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Die Tonwertkorrektur ist mehr als nur Kontrast. Mit ihr lassen sich unter anderem auch Freistellungen vornehmen und Texturen anpassen. Mit dem linken Regler stellen wir die Tiefen ein. Mit dem mittleren die Mitten und mit dem rechten die Höhen.

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Haben wir Bereiche im Bild die uns etwas zu dunkel sind, bietet Photoshop das Abwedlerwerkzeug (Tastenkürzel O) mit dem man, wie mit einem Pinsel, dunkle Stellen aufhellen kann. Dazu wähle ich in der Optionenleiste die "Tiefen". Wähle ich "Höhen", können helle Objekte noch heller gemacht werden. 

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Mit diesem Tool können bestimmte Farben in einem Bild besonders hervorgehoben werden oder blasser erscheinen. Dazu klicken wir im Tool das Fingersymbol an, drücken dann im Bild auf die gewünschte stelle und ziehen die Maus links bzw. rechts um die Intensität der Farbe einzustellen.

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Schwarzweiß ist nicht gleich Schwarzweiß: Mit diesem Tool kannst du die Intensität bestimmter Farbtöne im Schwarzweiß-Bereich kräftiger oder blasser erscheinen zu lassen.

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Wenn ein Teil des Bildes etwas unscharf ist, lässt es sich mit dem Scharfzeichnen-Werkzeug (Tastenkürzel R) korrigieren. Vor allem bei Augen sorgt dies für einen schönen Effekt. Aber Achtung: Zu viel des Guten kann das Bild unnatürlich wirken lassen.

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Ebenen können beliebig verändert werden. Mit dem Ebenenstil kann unter anderem die Kontur, Schattierung und die Deckkraft verändert werden. Außerdem lassen sich mit den Ebenenstilen außergewöhnliche Effekte erzeugen.

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Photoshop ist ohne Frage ein komplexes Programm. Doch mit viel Übung und ein wenig Geduld können aus einfachen Aufnahmen wahre Kunstwerke entstehen. 

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