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Keep Rollin' - Eine Reportage über das Skaten

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Die Skater-Hochburg Stuttgart ist ein viel befahrenes Pflaster. Hat einen die Leidenschaft für das Brett mit den vier Rollen erst mal gepackt, lässt sie einen nicht mehr los. Das findet auch Roman. Der 23-Jährige hat sein Skateboard immer dabei: bei der Arbeit, beim Abhängen mit Freunden oder abends beim Feiern. Und damit ist er nicht alleine. Allerdings glaubt er, dass es viele gibt, die seinen Lifestyle nicht verstehen: "Skaten ist eine eigene Welt. Da steckt so viel mehr dahinter.."

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Ob an dem Stein an der Marienkirche, in Fellbach an der Schwabenlandhalle oder am kleinen Schlossplatz – eigentlich sind die Skater immer auf der Straße. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Stadt Stuttgart den Skateboardern zahlreiche Plätze zur Ausübung ihrer Leidenschaft zur Verfügung stellt. Das Problem: Die meisten dieser Skateanlagen befinden sich unter freiem Himmel und sind demnach bei Regen, Schnee und Kälte eher weniger gut zu befahren. Aber die Skater sorgen für Alternativen..

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Luca (24) skatet seit neun Jahren. 
Beruflich steckt er derzeit noch mitten
in seiner Ausbildung zum Steinmetz.
Seine handwerklichen Fähigkeiten
brachte er in den vergangenen Jahren
in ein Skate-Projekt ein, das seines-
gleichen sucht...

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Skate-Bowls gibt es nicht nur im sonnigen
Los Angeles. Auch in der Reinsburgstraße
in Stuttgart können die Skater jetzt durch
einen typischen Skater-Pool rollen. 

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Phil  (29) skatet inzwischen seit 17 Jahren. Im "normalen"
Leben leitet er eine öffentliche Einrichtung...

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Eine Hiobsbotschaft erreichte die Stuttgarter Skateboarder Anfang 2016: Der marode Boost-Skatepark in der Frachtstraße wird abgerissen. Somit sollte den Skatern einzig der Indoor-Park am Pragfriedhof bleiben – für die vielen Skater eindeutig zu wenig. Die Stuttgarter Skate-Szene wollte sich dies natürlich nicht gefallen lassen und zeigte vollen Einsatz. Mit Demos und Petitionen kämpften sie für einen neuen Skatepark – und sie wurden belohnt: Direkt am Bahnhof in Bad Cannstatt entstand unter der Leitung von Yamato Living Ramps mit dem STUTTPARK ein absolutes Skater-Paradies. Die ansässigen Skater wurden in die Konzeption des Parks miteinbezogen – ganz nach dem Motto: Von Skatern, für Skater.

Nach rund zehn Monaten Bauzeit öffnete der Stuttpark im Juni 2016 seine Pforten. Auf rund 700 Quadratmetern findet sich vieles, was Skater-Herzen höher schlagen lässt: Ramps, Rails, Curbs, Ledges. Die Park-Bauer orientierten sich hierbei an der natürlichen Umgebung der Skater: der Straße.

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Robin (24) ist seit zehn Jahren
auf dem Rollbrett unterwegs.
Sein Geld verdient er derzeit
als Verkäufer in einem Klamotten-
Geschäft. Robin sorgt dafür, dass
die Skate-Tricks seiner Kumpels
auch noch Jahre später zu
bestaunen sind...

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Immer mit dabei aber nur äußerst selten im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: der Skateboard-Filmer. In halsbrecherischer Manier fährt der Kameramann auf seinem zumeist etwas breiteren Skateboard neben, hinter oder vor seinem „Film-Objekt“ – die Augen stets auf seine Kamera gerichtet. Um während des Filmvorgangs das Bild so wenig wie möglich zu verwackeln, schraubt der Filmer für gewöhnlich deutlich größere und weichere Rollen auf seine Achsen als der „normale“ Skater. Diese speziellen Rollen sorgen zusätzlich dafür, dass der Filmer beim Fahren keine lauten Geräusche produziert, die die Aufnahmen stören könnten. Außerdem senken die Rollen die Gefahr, dass der Filmer bei seiner Kamerafahrt durch Bodenunebenheiten oder kleine Steinchen zu Fall kommt.

Trotz technischer Errungenschaften wie Action- und HD-Kameras vertrauen viele Filmer heute noch auf ihre traditionellen Camcorder. Auch Robin nutzt die Skater-Kamera schlechthin: die Sony VX1000. „Mit der macht man einfach die authentischsten Aufnahmen – sowohl in Sachen Bild als auch beim Ton.“




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Sandro (27) verbringt seine Freizeit
seit rund 15 Jahren auf dem Skateboard.
Parallel dazu führt er mit seiner Frau
einen Smoothie-Laden in der Stuttgarter
Innenstadt. In seinem "Skateboarder-Leben"
hat Sandro das geschafft, wovon die meisten
Skateboarder nur träumen können...

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Sandros andere Leidenschaft: Säfte.
Steht er nicht auf dem Skateboard, dann hinter
dem Tresen vom "Lala". Mit seinem Smoothie-Laden
hat er einen Treffpunkt für Skater aus aller Welt geschaffen.

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Nahezu jeder junge Skater hegt den Traum vom Leben als Pro-Skater. Den Traum vom Brett mit dem eigenen Namen auf der Unterseite. Während es für die meisten beim Träumen bleibt, hat es Sandro Trovato geschafft: seit Januar 2017 ist der Stuttgarter Pro für Trap Skateboards.

Skateboard-Profis reisen im „Repräsentier-Auftrag“ ihrer Sponsoren kreuz und quer durch die Welt. Sie fahren Skate-Demos, geben Autogramme und Interviews, nehmen an Events und Wettbewerben teil, drehen Videos, machen Fotos. Außerdem präsentieren sie Produkte ihrer Sponsoren regelmäßig auf ihren Social Media-Kanälen.

Die Sponsoren bezahlen den Skatern hierfür ein festes Monatsgehalt und stellen ihnen die Produkte kostenlos zur Verfügung. Zudem erhält ein Pro-Skater einen Anteil daran, wenn beispielsweise sein Pro-Deck oder seine Pro-Schuhe über die Ladentheke gehen.

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Yaw (27) ist bereits seit 15 Jahren
auf dem Skateboard unterwegs. 
Der von ihm geführte Shop
ARROW & BEAST in Stuttgart Mitte
versorgt die ansässigen Skater nicht
nur mit Brettern, Achsen, Rollen und
Schuhen. Er bietet der Szene auch eine
Art Vereinsheim...

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Das Skateboarding durchlief seit den
Anfängen im Kalifornien der Sechzigerjahre
zahlreiche Entwicklungsphasen. Damals
fehlten den ansässigen Surfern die Wellen,
kurzerhand schraubten sie Rollen an ihre
Surfbretter und fuhren als „Asphaltsurfer“
die steilen Hügel San Franciscos hinab. 

Mit dem Skateboarding veränderten sich
auch die einzelnen Bestandteile eines
Skateboards. Die größte Veränderung
durchlief hierbei die Form des Bretts –
weg vom Surfbrett hin zum Skateboard,
wie man es heute kennt. 

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Florian (40) skatet seit 26 Jahren.
In seiner Tüftler-Werkstatt in Feuerbach
sammeln sich die ausgedienten Bretter
der vergangenen Jahre. Hier landet nichts
im Müll. Im Gegenteil: Flori nimmt sogar
Bretter-Spenden anderer Skater entgegen…

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Das Skateboard: Für jeden Skater das Herzstück seiner Leidenschaft. Auf seinem Brett fällt und steht jeder Skater seine Erfolge – und irgendwann geht es kaputt. Ein Stück Skate-Geschichte, das Florian in seinen Stühlen festhält...

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Höher, weiter, härter. Da das Skateboarden in den vergangenen Jahrzehnten immer intensiver und extremer wurde, stiegen auch die Anforderungen an die Skateboards. Diese bestehen heute für gewöhnlich aus nordamerikanischem Ahornholz, welches aufgrund seines langsamen Wachstums extrem stabil und widerstandsfähig ist. Insgesamt werden sieben Lagen dieses Ahornholzes mit wasserbasiertem Leim oder speziellem Harz unter hohem Druck zusammengepresst. Trotz sieben Schichten Ahornholz: Irgendwann findet auch das Leben des robustesten Skateboards sein Ende – und landet dann möglicherweise in der Tüftler-Werkstatt von "Mister Wilson". Der Name erzählt dabei seine eigene Geschichte..

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Kapitel 1 Keep Rollin'

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Kapitel 2 Der Werkel-Typ

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Kapitel 3 Der Park-Typ

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Kapitel 4 Der Filmer-Typ

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Kapitel 5 Der Pro-Typ

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Kapitel 7 Der Design-Typ

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Kapitel 8 Skater

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  • Bildrechte: Alina Veth, Florian Winter, HdM Stuttgart, Lea Biermann, Luca Cini, Rahel Weldemariam, Robin Kügler, Trap Skateboards

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