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Los geht's

Heideggers Schwarze Hefte

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Martin Heidegger konnte sich mit dem
Großstadtleben nicht anfreunden.

Seine Frau Elfriede kaufte das
Grundstück und ließ diese Hütte erbauen.

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Ein Beispiel: "Satz der Identität" -
ein Ausschnitt aus Heideggers Rede
zum 500. Jahrestag der Universität
Freiburg am 27. Juni 1957

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Professor Rainer Marten war ein Schüler von Martin Heidegger. Zwischen 1950 und 1962 nahm er an Heideggers privaten und öffentlichen Seminaren teil.
Schon damals hat Marten das Denken und die Philosophie Heideggers heftig kritisiert - wegen dessen Nähe zum Nationalsozialismus.

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Heidegger-Experte Prof. Jeff Malpas
von der University of Tasmania
in Hobart (Australien) stellt die Frage:
Muss man nicht den Menschen Heidegger
von seinem philosophischen Werk trennen?

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Mitte Januar 2016 gab es eine weitere Tagung an der Universität Freiburg zu "Heideggers "Schwarze Hefte"
im Kontext".
Philosophie-Professor Dieter Thomä von der Universität
St. Gallen war als Redner erneut nach Freiburg gereist.
Am Rande der Tagung sagte er uniCROSS:

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Insgesamt sind es 33 in schwarzes Wachstuch eingebundene Hefte.
Heidegger schrieb sie von 1931 bis 1975.
Sie beinhalten eine Erzählung von Aufgang und Untergang und erneutem Aufgang des „Seyns“ und des „Menschentums“.

Die ersten 4 Schwarzen Hefte (1931-1948) sind bislang veröffentlicht (Stand Februar 2016).

Wenn diese “Überlegungen und Anmerkungen“ nicht zu Heideggers philosophischem Werk gehören -

warum hat Heidegger dann verfügt, dass die Schwarzen Hefte (100 Jahre) nach seinem Tod am Ende der Gesamtausgabe seines Werkes erscheinen sollen?

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Der Freiburger Philosophieprofessor Professor Rainer Marten kannte Heidegger länger als ein Jahrzehnt über dessen öffentliche aber auch private Seminare sowohl als Denker
wie als Mensch aus Fleisch und Blut.

Der Heidegger-Gegner Marten kann und will
Mutmaßungen über Heideggers Absicht seine
Schwarzen Hefte betreffend nicht wegwischen.

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Heidegger hatte ursprünglich verfügt, dass seine Schwarzen Hefte erst 100 Jahre nach seinem Tod veröffentlicht werden sollten.

Nun ist es erheblich früher dazu gekommen.

Professor Magnus Striet von der Universität Freiburg muss
über Heideggers vermutlichen Grund den Kopf schütteln.

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Was immer Heidegger mit seinen Schwarzen Heften beabsichtigt hat -  als was hat er sich selbst gesehen?

Empfand er sich als auf einem Podest stehend, bereits zu Lebzeiten als Denkmal? Oder wollte er vielleicht spätestens durch die Veröffentlichung seiner Schwarzen Hefte 100 Jahre nach seinem Tod zu einem Denkmal werden?

Tatsache ist, dass Heidegger für viele unter Denkmalschutz stand - und steht.

Wenn nicht unbedingt als Mensch, so allemal als Philosoph.

Die Diskussion darüber ist jetzt neu in Gang gekommen.

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Einigkeit im Fall Heidegger?

Für Professor Dieter Thomä von
der Universität St. Gallen ist der
Monolith brüchig und bietet
damit endlich die (Angriffs-)Flächen
zur analytischen Kritik.

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Die klügsten Dinge wurden selten von den frommsten Mönchen gesagt.
Oder:
Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander?

Heideggers philosophisches Gebäude steht nicht mehr unter Denkmalschutz. Die Prüfung der Bausubstanz ist im Gang.

Was bleibt?

Eine Ruine, eine Pilgerstätte oder eine Architektur von überzeitlicher Bedeutung?

Das Fundament ist auf jeden Fall 
das Bestreben eines Menschen,
über-Menschliches
zu erkennen - oder zumindest zu benennen.

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In dieser Präsentation konnten nur einige
Experten zu Wort kommen.
Die vollständigen Interviews von uniCROSS
mit ihnen sowie weitere Experteninterviews
finden Sie unter:

https://www.unicross.uni-freiburg.de/2015/12/heideggers-schwarze-hefte/


Die Podcasts der Tagung:
Heideggers „Schwarze Hefte“ –
Ideologieanfälligkeit der Intellektuellen
an der Universität Freiburg
gibt es unter:

http://bit.ly/1O8o9tK



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