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Faszination Alpenüberquerung

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Worum geht es?
In dieser Webdoku dreht sich alles um die Faszination Alpenüberquerung. Du findest drei Teile:

"Bis ans Meer" ist ein Multimedia-Tagebuch einer Alpenüberquerung: Begleite Kathrin und mich auf unserer vierwöchigen Tour von Salzburg nach Triest. Unterwegs treffen wir Marcus, einen weiteren Alpenüberquerer.

"Das praktische Alpenüberquerer-ABC" enthält Tipps und Informationen für dein Fernwander-Abenteuer.

Im Kapitel "Wege über die Alpen" stelle ich verschiedene Wanderrouten vor, die dich  komplett über die Alpen führen.

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Wer bin ich?
Mein Name ist Lena. Die Webdoku "Über alle Berge" habe ich als Masterarbeit im Fach Medienwissenschaften an der Universität Tübingen erstellt.

Credits und Quellenangaben
findest du am Ende jedes Teilbereichs.






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Viele Wege führen über die Alpen. Zwei habe ich schon ausprobiert, von Oberstorf nach Meran und von München nach Venedig. Dann zeigt Kathrin mir einen neuen Wanderführer: Eine Alpenüberquerung durch Deutschland, Österreich, Slowenien und Italien. Ein Hüttentrekking in 28 Etappen. Start: Die Mozartstadt Salzburg. Ziel: Trieste, die italienische Schöne an der Adria. 499 Kilometer. 25.610 Höhenmeter im Aufstieg. 26.040 Höhenmeter im Abstieg. Eine Mammuttour. Genau das Richtige. Im August 2016 brechen wir auf.

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Die Nacht war viel zu kurz. Vor Tagesanbruch verlassen wir Stuttgart, unsere Heimatstadt. Mittags rollt unser Zug im Salzburger Hauptbahnhof ein. 1. August, 11:59 Uhr. Unser Alpenabenteuer beginnt. Mitten im Zentrum der österreichischen Barockstadt. Ich bin nervös. Übermüdet. Und...

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Kaum haben wir Salzburg hinter uns gelassen baut sich vor uns der 1.972 Meter hohe Untersberg auf, nördlichster Ausläufer der Berchtesgadener Alpen und Grenzwächter zwischen Deutschland und Österreich. Wir legen die Köpfe in den Nacken und starren ehrfurchtsvoll zum Gipfel. Ein Flugzeug kreuzt unser Blickfeld. Bis Triest sind es 400 Kilometer Luftlinie. Eine Boeing 747 schafft das in 30 Minuten. Und wir? Schaffen wir es überhaupt?

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Wir steigen also auf den Untersberg. Seltsame Geschichten ranken sich um das höhlendurchsetzte Massiv. Man munkelt, dass Menschen von hier verschwinden und erst Jahrzehnte später wieder auftauchen. Einmal soll der Berg eine komplette Hochzeitsgesellschaft verschluckt haben. Zeitlöcher, Gruselhochzeiten: Nach zwei Stunden treppensteigen glaube ich  alles. Meine Waden brennen. Die Lunge pumpt. Das Herz schlägt Staccato. Mir wird heiß, kalt, schlecht. 1.200 Höhenmeter müssen wir heute bewältigen. Ein ganz normales Tagespensum für eine Alpenüberquerung. Aber wir sind noch nicht warmgelaufen. Weiter. Vor Einbruch der Dunkelheit müssen wir am Zepezauerhaus sein. Dort bekommen wir ein Nachtlager und Abendessen. Höher. Immer höher. Weiße Flecken tanzen vor meinen Augen. Weiße Flecken? Oder eine Geisterbraut im weißen  Hochzeitskleid? Mir graut. Zu Fuß ans Meer? Das ist doch kompletter Wahnsinn.

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Wir sitzen vor dem Zepezauerhaus, schnüren unsere Stiefel und leiden. Eine siebenstündige Tour liegt vor uns, Ziel Berchtesgaden. Vorfreude kommt nicht auf. Jeder Muskel schmerzt. Kathrin steht auf, in Zeitlupe. Ächzt. Läuft ein paar Schritte. Sieht aus wie ein schlecht geölter Roboter. "Warum sind wir nicht in die Karibik geflogen?" jammert sie. Ja, warum eigentlich? Warum quälen wir uns schon wieder die Berge hinauf? Ich stehe auf, werfe einen letzten Blick zurück ins Tal. Tief unten liegt Salzburg. Jetzt weiß ich wieder, warum wir uns jedes Jahr auf den Weg machen:

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Königswetter am Königssee: Die Sonne zaubert Kronjuwelen aufs Wasser, am Ufer wachen erhaben die Berchtesgadener Gipfel und über allem thront stolz ihre Majestät, der Watzmann. Was für ein Anblick! Mein Herz macht Freudensprünge. Die Beine leider nur Schlurfschritte. Richtig warmgelaufen sind wir immer noch nicht. Und dann verbündet sich mein Muskelkater auch noch mit meinem inneren Schweinehund...

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Zwei Grenzen an einem Tag: Hoch über dem Königsee, am Torrener Joch, passieren wir die deutsch-österreichische Grenze und wenig später, am Schneibstein, zum ersten Mal die 2.000er-Grenze. Ein Schritt - und schon sind wir auf der anderen Seite. So einfach geht das. Ein kleiner Schritt ist schließlich keine große Sache. Oder doch...?

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Gestern brannte die Sonne noch erbarmungslos. Und heute, am Rande des Steinernen Meers, bricht die Sintflut über uns herein. Seit Stunden kämpfen wir uns jetzt durch den Regen. Ich denke sehnsüchtig an Zuhause: Ein Dach über dem Kopf. Heizung. Klimaanlage. Wohlbefinden auf Knopfdruck. Nie zu heiß. Nie zu kalt. Immer Lauwarm. Ein fades, taubes Lauwarm. Und hier draußen? Du schwitzt, du frierst, du schwitzt. Und alles was du dagegen tun kannst, ist weiterzulaufen...

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Rauf, runter, rauf. Vom Steinernen Meer hinab nach Maria Alm und wieder hoch, auf den höchsten Gipfel der Salzburger Schieferalpen: Den  2.117 Meter hohen Hundstein. Dort, ganz oben, thront das Statzerhaus. Seit 116 Jahren bietet es Wanderern Schutz. Schutz: Ein Dach. Eine warme Mahlzeit. Nicht weniger. Aber auch nicht mehr. Im stickigen Bettenlager liegen die Wanderer dicht an dicht nebeneinander. Die Matratzen sind durchgelegen, die Decken kratzen. Es gibt keine Dusche. Aber vor der Hütte steht eine Bank. Eine perfekte Bank.

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Vor dem Statzerhaus steht eine Bank. Eine perfekte Bank.
Wir blicken glückselig in die Ferne und baden unsere Gesichter in der warmen Abendsonne. Auf und nieder wogen die Gipfel. Bis in den pastellweichen Horizont. Auf und nieder, wie Wellen. So harren wir lange aus. Bis die Sonne ihre feuerrote Robe überwirft und, theatralisch wie eine Operndiva, die Bühne verlässt. Dann wird es schlagartig kalt.

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Es führt eine Straße ins Raurisertal. Aber sie führt nicht wieder hinaus. Wer am Ende angelangt, muss zu Fuß über den Berg. Oder umkehren. Das Tal in Kärnten ist eine Sackgasse. Eine jahrmillionen alte Laune der Natur, entstanden durch das erbitterte Kräftemessen zweier ineinander verkeilter Kontinentalplatten, die in ihrer Wut so viel Stein und Magma nach oben würgten, dass sich mächtige Berge auftürmten. Die Hohen Tauern. Wir müssen hier den höchsten Punkt der gesamten Alpenüberquerung überwinden, die 2.754 Meter hohe Fraganter Scharte. Aber die Natur ist launenhaft. Und schert sich nicht darum, dass wir ans Meer wollen…

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Wir stehen morgens zusammen auf. Wir wandern den ganzen Tag gemeinsam. Abends in der Hütte sitzen wir am selben Tisch. Und im Lager rollen wir unsere Schlafsäcke nebeneinander aus. Vier Wochen verbringen wir jede Minute zusammen. Wenn Kathrin sich unbeobachtet fühlt, puhlt sie im Ohr. Ich bohre in der Nase. Kathrins Socken müffeln. Meine auch. Wir haben beide fettige Haare und stinken nach Schweiß. Wenigstens schnarcht keiner von uns. Trotzdem: Erträgt eine Freundschaft so viel Nähe?

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Kathrin verlegt ständig etwas. Dann räumt sie ihren kompletten Rucksack aus. Egal wo wir sind. Im Bus, auf einer belebten Straßenkreuzung, an einem steilen Geröllhang. Sie schmeißt alles auf den Boden, ruft „Oh nein, oh nein, oh nein“ und wird immer hektischer. Das allerletzte Teil, das sie aus dem Rucksack fischt, ist immer DIE Sonnenbrille. DIE Kreditkarte. Oder DAS Handy. Aber wir bekommen das in den Griff. Mit der „Panik-Checkliste“. Die Hütte wird erst verlassen, wenn jedes einzelne Ausrüstungsstück abgehakt ist.

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Ich biege grundsätzlich an jeder Weggabelung falsch ab. Außer es gibt einen Wegweiser. Aber auch da sind mir schon Irrtümer passiert.  Ich bin Orientierungs-Legastheniker.  „Wie schaffst du es überhaupt, irgendwo anzukommen?“ sticheln meine Freunde jedes Mal, wenn ich zu einer Wanderung aufbreche. „Ich habe ja Kathrin dabei“, antworte ich dann.

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Die winzige Hugo-Gerbers-Hütte platzt aus allen Nähten. Ein ganzer Schwung Alpenüberquerer ist heute hier angekommen. Eine fröhliche Runde drahtiger, wettergegerbter Gestalten  mit unstillbarem Appetit. Alles, was der Koch auf den Tisch stellt, schaufeln wir in uns hinein. Dann bestellen wir Nachtisch. Auch Marcus, einen Bekannten aus Stuttgart, treffen wir hier. Er ist wie wir unterwegs nach Triest. Wir beschließen, am nächsten Tag zu dritt weiterzugehen. 

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Marcus schließt sich uns an. Er will auch nach Triest. Plötzlich sind wir also zu dritt. Kathrin und ich sind ein eingespieltes Team. Wie passt der Neue da hinein? Ziemlich gut, zeigt sich bald. Wir durchqueren die Kreuzeckgruppe. Meist läuft Marcus vor. Kathrin hinten. Mich nehmen sie in die Mitte. Gott sei Dank.
Habe ich schon erwähnt, dass ich Höhenangst habe?

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Es ist ganz einfach. Ein schwungvoller Schritt. Hinunter vom Felsblock, auf den Pfad. Augen zu. Und los. Alles passiert im Bruchteil einer Sekunde - vielleicht sogar alles auf einmal. Ich stolpere. Bekomme Übergewicht. Die Hand sucht Halt, schnellt zum Fels. Greift ins Leere. Ich falle. Tiefer und tiefer und tiefer. Ich reiße die Augen wieder auf. Alles nur in meinem Kopf. Und trotzdem: Meine Füße kleben am Fels. Meine Hände kleben am Fels. Ich bin der Fels. Zu Stein erstarrt. Solange ich mich nicht bewege, kann mir nichts passieren. Nur in meinem Kopf, da dreht sich das Karussell weiter. „Alles klar?“ fragt Kathrin von hinten. Vor mir schaut Markus sich um, nickt mir aufmunternd zu. Ich atme tief durch. Also noch mal. Es ist ganz einfach. Augen zu. Und los. Marcus vorne. Kathrin hinten. Ich in der Mitte. Gut, dass wir zu dritt sind.

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Läuft, hier im Dreiländereck zwischen Österrreich, Italien und Slowenien. Fast wie von selber. Wir passieren Greifenburg, Hermagor, Tarvisio. Dreimal Pensionen statt Berghütten. Was das Fernwandern in den Gailtaler und Karnischen Alpen so einzigartig macht? Federbett, Föhn und frische Handtücher.

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Hier im Gebirge geht man leicht verloren. Der Nebel ist harmlos, auch wenn er heute besonders tief über den Julischen Alpen hängt. Auch der Weg ist gut ausgeschildert. In Acht nehmen sollte man sich nur vor sich selbst.
Du kannst in ein Flugzeug steigen und dich ans Ende der Welt fliegen lassen. Aber nach einem 18-tägigen Fußmarsch bist du viel weiter von Zuhause weg. Arbeit, Steuererklärung, Wohnungsputz: Du hörst den Alltag in dir drinnen nicht mehr. Der Ton ist abgedreht. Wie wenn man den Kopf unter Wasser hält. Ich bin abgetaucht. Schwebe wie schwerelos unter der Wasseroberfläche. Und sinke tiefer und tiefer.

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Die höchste Autostraße Sloweniens führt über den Vršič Pass. Gegen Abend queren wir sie und erreichen unsere Hütte. Am Empfang kein Mensch. Im leeren Speisesaal finden wir den Wirt. Er führt uns über eine steile Treppe und öffnet eine Tür. Zwei Stockbetten. Ein Zimmer nur für uns. Ich glaub ich träum. „Pssst“, sagt Kathrin, hebt den Finger und lauscht: „Eine Geige.“ Eine Geige? Auf einer Berghütte? Doch. Jetzt höre ich es auch. Eine Geige. Oder ein Geist. Später essen wir Jota, slowenischen Eintopf: Bohnen, Kartoffeln, Sauerkraut, Zwiebeln, Knoblauch. Schmeckt gut. Vertreibt die Geister. Ein junges Mädchen betritt den Speisesaal. Wir unterhalten uns. Sie bereitet sich auf ihre Abschlussprüfung am Konservatorium vor. In Violine. Eine Woche ist sie durch den Triglav Nationalpark gewandert. Als ihr Urlaub zu Ende war, brachte sie es nicht übers Herz, die Berge zu verlassen. Statt also in die Stadt zu ihrer Geige zurückzukehren, lies sie sich die Geige in die Berge bringen. Wieder eine, die ins Netz gegangen ist.

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"Lieber ein Jahr wie ein Tiger leben als tausend Jahre wie ein Schaf", sagen die Tibeter. Im Moment würde ich am liebsten den Schafen zurück ins Tal folgen. Denn hier, kurz hinter der slowenischen Grenze, erwartet uns die schwierigste Etappe der gesamten Alpenüberquerung: Der Aufstieg zum Planja-Sattel wird anstrengend, ausgesetzt und schwindelerregend steil.  Nur zu gerne wäre ich dieser mutige Tiger, der zum Sprung über den Planja-Sattel ansetzt. Aber ich bin nur ein Schaf mit Höhenangst.

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Wir steigen hinauf in eine bizarre Parallelwelt aus Geröll, Karst und Fels. Nach drei Stunden stehen wir unterhalb des Planja-Sattels. Der letzte Rest Grün ist ausgelöscht. Eine Gruppe polnischer Bergsteiger startet zum Sattel.  Bis zu einem Vorsprung folgen wir ihnen mit den Augen. Dann verschluckt die beinahe senkrechte Westwand des Razor einen nach dem anderen. Besitzergreifend legt die hässliche, alte Angst ihren Arm um mich und sabbert mir ihre Prophezeiungen ins Ohr: „Das schaffst du nicht. Ein falscher Schritt und du fällst. Du wirst fallen. Es ist schon beschlossen.“  Da werde ich zornig. Nix ist beschlossen! Ich stapfe los. Als Erste. Zwei Stunden mühen wir uns ab. Kraxeln durch den Fels, über Leitern und Eisensteige. Zum Schluß arbeiten wir uns eine steile Geröllflanke hinauf. Oben. Ich bin ein Tiger!

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Weit und breit nur Stein und Fels. Die Sonne brennt. Den ganzen Weg hinauf zur Koča na Doliču lechze ich nach Wasser. Ein Königreich für  kühles Nass! Hinter einer Biege endlich die Hütte. Oder nur eine Fata Morgana? Schlimmer. „No shower. No toilet. No running water“ sagt der junge Slowene hinter der Bar und verkauft uns drei Flaschen Mineralwasser. Zum Preis eines Königreichs. Bier gibt es billiger. Unsere Tischnachbarn freuen sich und kaufen drei Paletten. Vielleicht trinken sie sich Mut an: Wer hier übernachtet, will meist auf den Triglav, Sloweniens höchsten Berg. Als wir am nächsten Morgen aufbrechen, schlafen die Slowenen noch. Nur der Barkeeper hockt draußen im Geröll und staucht mit einem Vorschlaghammer leere Bierdosen zusammen. Aus einem Smartphone scheppert ein Lied. Zong, zong, zong, poltert der Hammer. Im Takt der Musik. „How does it feel, to be without a home?“ plärrt Bob Dylan uns hinterher, als wir in die Geröllwüste hinausziehen.  „How does it feel?“ plärren wir zurück. „Like a rolling stone.“

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Die Julischen Alpen: Ein surrealer Landstrich. Wie Schlafwandler dringen wir immer tiefer in die  Traumlandschaft vor. Als wir aufwachen finden wir uns auf der Rückseite des Mondes wieder. "Hallo, Erde?" Stille. Funkkontakt abgebrochen...

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Die Tage fliegen dahin. Schon stehen wir auf dem Globoko-Pass. Dem allerletzten Alpenpass. Vor uns erstreckt sich die Hügellandschaft Friaul-Julisch-Venetiens. Am Horizont blitzt es blau. Nur der Sommerhimmel oder doch...?

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Abgewrackte Autos kommen in die Schrottpresse, abgewrackte Wanderer hinunter nach Tolmin. Vom 1.820 Meter hohen Globoko-Pass sind wir gestern auf 200 Meter über Null abgestiegen. Der letzte von vielen strapaziösen Abstiegen. Die Kräfte, die bergab aufs Knie wirken, erreichen ein Mehrfaches des eigenen Körpergewichts. Zusätzlich hämmern bei jedem Schritt acht Kilo Gepäck auf den Knorpel ein. Schrottpresse eben. Mit schmerzenden Knien und Füßen schleppen wir uns durchs slowenische Soča-Tal  Richtung Italien. Wir sind erschöpft. Ob wir mit viel Tape und Ibuprofen bis Triest durchhalten?

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Zwischen uns und Italien liegt der Kolovrat-Kamm: 900 Höhenmeter mit ausgeleierten Knien, schmerzenden Füßen und Null Motivation. Wir übersehen die Abzweigung zum Wanderweg und finden uns auf einer Asphaltstraße wieder. Die Straße steigt, die Stimmung sinkt. Asphalt ist Gift für die Knie. Wir drehen um. Fragen in einem Fahrradladen nach dem Weg. Und alles wendet sich zum Guten...

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Arrivederci, Alpen! Auf Wiedersehen Einsamkeit.  Ich fühle mich nicht bereit für die Zivilisation. Im Kloster Castelmonte würden wir uns am liebsten ein paar Tage einquartieren. Dem Gebimmel der Kirchenglocke lauschen. Nachmittags Aperol Spritz schlürfen, in der kleinen Bar vorm Tor. Abends auf der Klostermauer sitzen und aufs hell erleuchtete Venetien blicken. Doch unsere Zeit läuft ab. Nur noch wenige Urlaubstage bleiben. Wir müssen weiter, ans Meer.

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Am Meer! Aber noch nicht am Ziel. Noch 24 Kilometer liegen zwischen uns und dem Ort, auf den wir seit fast einem Monat zulaufen, der Piazza dell`Unità d`Italia in Triest. Die finale Etappe startet im Küstenort Duino. Bereit für den Endspurt, Kathrin?

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Konzept, Drehbuch, Regie und Pageflow-Umsetzung:
Lena Jauernig

Kamera (Video und Foto):
Kapitel „Multimediablog: Bis ans Meer“: Lena Jauernig, Kathrin Gerhardt
Kapitel „Alpenüberquerer-ABC“, Inhaltsverzeichnis: Lena Jauernig, Kathrin Gerhardt
Kapitel „Alpenüberquerer-ABC“, Seiten A-Z: Lena Jauernig
Kapitel „Wege über die Alpen“: Lena Jauernig, Kathrin Gerhardt

Ton:
Lena Jauernig, Fabian Schaller

Schnitt:
Lena Jauernig

Tonnachbearbeitung:
Fabian Schaller

Text:
Lena Jauernig

Grafik:
Lena Jauernig

Musik:
Weber, Nikolas: „Bright And Beautiful“, www.audeeyah.de
Weber, Nikolas: „Ever Sin“, www.audeeyah.de
Weber, Nikolas: „Lost in time“, www.audeeyah.de 
Weber, Nikolas: „Lost Souls“, www.audeeyah.de 
Weber, Nikolas: „Old Betsy“, www.audeeyah.de
Weber, Nikolas. „The End“, www.audeeyah.de 

Atmo:
Atemgeräusche, Drahtseil, Schritte, Steinschlag, Wind: Lena Jauernig
Donner, Gasthaus, Geige, Jubel, Pferde, Regen, Vögel, Wellen: Hagelüken, Andreas; Bennöhr, Jörg: www.hoerspielbox.de

Geographische Karten:
Kapitel „Multimediablog: Bis ans Meer“: Lena Jauernig Kapitel „Wege über die Alpen“: Google Earth, Image Landsat/Copernicus, Data SIO NOAA, US Navy, NGO GEPCO. https://www.google.com/intl/de/earth/

Sonstiges:
Kapitel „Alpenüberquerer-ABC“, Zeichnung „Yeti“: Charlotte Kobza  

Ein besonderer Dank an:
Die zwei Alpenüberquerer Kathrin Gerhardt und Marcus Hauser für ihre Mitwirkung.
Frau Prof. Dr. Susanne Marschall für die Betreuung der Masterarbeit.
Fabian Schaller für die Unterstützung beim Ton.
Oliver Häussler für Beratung und Unterstützung zum Thema Pageflow.

















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Kapitel „Multimediablog: Bis ans Meer“:
 

Interviewpartner:
Kathrin Gerhardt, Marcus Hauser, Lena Jauernig

Bücher:
Herrmann, Christof (2016): Alpenüberquerung Salzburg – Triest. 28 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Internetseiten:
Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (2015): Wir. PDF-Broschüre. In: Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpenverein.de/chameleon/public/6a120a30-4ca7-7461-3732-86e03acd371a/1506-Image-WIR-Broschuere_OL_18188.pdf

Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern (Hrsg.) (ohne Datum): Geologie der Hohen Tauern. In: Internetauftritt Nationalpark Hohe Tauern. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.nationalpark.at/de/der-nationalpark/natur/geologie/

Frickel, Claudia (2016): Mystery: Das Zeitloch im Untersberg. In: Internetauftritt Web.de. Seite zuletzt bearbeitet am 1.6.2016. Abgerufen am 30.1.2018 von https://web.de/magazine/wissen/mystery/mystery-zeitloch-untersberg-31592866 

Herrmann, Christof (ohne Datum): Alpenüberquerung Salzburg – Triest. In: Internetauftritt des Blogs Einfach bewusst. Abgerufen am 30.1.2018 von www.einfachbewusst.de/salzburg-triest/ 

Süddeutsche Zeitung (Hrsg.) (2013): Sagenhaft, diese Orte! In: Internetauftritt Süddeutsche Zeitung. Seite zuletzt bearbeitet am 23. August 2013. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.sueddeutsche.de/reise/mythen-in-den-bergen-sagenhaft-diese-orte-1.1113219-9

Tessloff Verlag (Hrsg.) (ohne Datum): Wie entstehen eigentlich Blitze? In: Internetseite Wasistwas? Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.wasistwas.de/archiv-wissenschaft-details/wie-entstehen-eigentlich-blitze.html

Tourismusverband Rauris (Hrsg.) (ohne Datum): Geschichte des Rauriser Tals. In: Internetauftritt Rauriser Tal. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.raurisertal.at/de/region/geschichte/

Kapitel „Alpenüberquerer-ABC“:

Alpenverein:
Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (2017): Der DAV in Zahlen. In: Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.alpenverein.de/der-dav/der-dav-in-zahlen-fakten_aid_10232.html

Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (ohne Datum): Naturverträglich unterwegs. In: Internetauftritt Deutscher Alpenverein. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpenverein.de/natur-umwelt/naturvertraeglicher-bergsport/bergsteigen-wandern-natur_aid_10289.html

Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (2015): Wir. PDF-Broschüre. In: Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpenverein.de/chameleon/public/6a120a30-4ca7-7461-3732-86e03acd371a/1506-Image-WIR-Broschuere_OL_18188.pdf

Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (2014): Zelten und Biwakieren in den Bergen. In: Internetauftritt Deutscher Alpenverein. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpenverein.de/chameleon/public/81abc9d0-f9cd-e4e8-7014-e14b7cc3719b/Zelten-und-Biwakieren-in-den-Bergen_24382.pdf

Budget:
Berchtesgadener Bergbahn AG (Hrsg.) (ohne Datum): Preisauskunft Jennerbahn. In: Internetauftritt Jenner Bahn. Abgerufen am 5.2.2017 von https://www.jennerbahn.de

Deutscher Alpenverein, Sektion Stuttgart (Hrsg.) (ohne Datum): Mitgliedsbeiträge. In: Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins, Sektion Stuttgart. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.alpenverein-stuttgart.de/mitglied-werden.html

Deutsche Bahn (Hrsg.) (ohne Datum): Zugverbindungen „Stuttgart-München“, „Venedig Stuttgart“. In: Internetauftritt Deutsche Bahn. Abgerufen am 5.2.2017 von https://www.bahn.de/p/view/service/index.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN0004_top-navi-service_LZ01

Globetrotter Ausrüstung GmbH (Hrsg.): Produktsuchen „Rucksäcke“, „Wanderstiefel“, „Regenjacken“, „Funktionskleidung“, „Wanderstöcke“. In: Globetrotter Online Shop. Abgerufen am 5.2.2017 von https://www.globetrotter.de/  

Durst, Essen:
Bergsteiger (Hrsg.) (Ohne Datum): Tipps zur richtigen Gipfelbrotzeit. Wie und was essen auf Bergtour? In: Internetauftritt der Zeitschrift Bergsteiger. Abgerufen am 30.1.2018 von http://bergsteiger.de/know-how/allgemeines/wie-und-was-essen-auf-bergtour

Weltweitwandern GmbH (Hrsg.) (ohne Datum): Wie Höhenanpassung gelingt In: Internetauftritt der Reiseagentur Weltweitwandern. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.weltweitwandern.at/optimale-hoehenanpassung/

Füße:
Mühlbauer, Roland (2016): Ermüdungsbrüche: Überlastete Knochen. In: Internetauftritt der Zeitschrift Apotheken Umschau. Seite zuletzt geändert am 14.4.2016. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.apotheken-umschau.de/Knochen/Ermuedungsbrueche-Ueberlastete-Knochen-439203.html 

Spiegel Online (Hrsg) (2016): Ermüdungsbruch Schonzeit für die Knochen. In: Internetauftritt der Zeitschrift Spiegel Online. Seite zuletzt geändert am 31.3.2016. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/ermuedungsbruch-jetzt-ist-pause-angesagt-a-1084695.html

Gefahren:
Alpin (Hrsg.) (2014): Gewitter im Gebirge: So verhaltet Ihr Euch richtig! In: Internetauftritt der Zeitschrift Alpin. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpin.de/sicher-am-berg/1166/artikel_verhalten_bei_gewittern_in_den_bergen.html

Geiger, Stephanie (2013): Egoismus und Selbstüberschätzung führen zu Bergnot. In: Internetauftritt der Zeitung Die Welt. Seite zuletzt geändert am 7.9.2013. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.welt.de/regionales/muenchen/article119780830/Egoismus-und-Selbstueberschaetzung-fuehren-zu-Bergnot.html  

Notdurft Peters, Ulrike; Raab, Karsten-Thilo (2014): How to shit in the woods. Welver: Conrad Stein Verlag.

Quo vadis:
Goethe, Wolfgang (ohne Datum): Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. In: Zitatsammlung Literaturreisen.com. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.literaturreisen.com/zitate/reisen.html

UV-Schutz:
Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. (Hrsg.) (ohne Datum): Sonnenschutz. In: Internetauftritt Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.dha-sonnenschutz.de/sonnenschutz.html

Preuk, Monika (2012) UV-Strahlen schädigen Netzhaut. Der richtige Sonnenschutz für die Augen. In: Internetauftritt Focus Online. Seite zuletzt geändert am 29.4.2012. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sehen/tid-18667/uv-strahlen-sonnenschutz-fuer-die-augen-die-wichtigsten-risikofaktoren_aid_520032.html

X-Chromosom (Frauen in den Bergen):
Die Welt (Hrsg.) (2012): "Werft mich in die Gletscherspalte" – Frauen am Berg. In: Internetauftritt Die Welt. Seite zuletzt geändert am 28.3.2012. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.welt.de/kultur/history/article13932266/Werft-mich-in-die-Gletscherspalte-Frauen-025am-Berg.html

Yeti und Co:.
Herald-Wiki (Hrsg.) (ohne Datum): Wilder Mann. In: Online Archiv Herald-Wiki. Seite zuletzt bearbeitet am 12.9.2012. Abgerufen am 30.1.2018 von https://heraldik-wiki.de/wiki/Wilder_Mann  

Römmelt, Bernd (2014): Sagenhafte Alpen. München: Knesebeck Verlag.

Slovenian Tourist Board (Hrsg.) (ohne Datum: Die Legende vom Goldhorn. In: Internetportal Julische Alpen. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.julische-alpen.info/legenden-in-den-julischen-alpen/zlatorog/  

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Blutschink. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 5.6.2015. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Blutschink

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Salige Frau. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 22.10.2017. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Salige_Frau

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Sennentuntschi. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 6.9.2017. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Sennentuntschi  

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Tatzelwurm (Fabeltier). In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 15.11.2017. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Tatzelwurm_(Fabeltier)

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Toggel. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 23.7.2017. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Toggel

Wiesner, Jens (ohne Datum): Wolpertinger. In: Internetauftritt der Zeitschrift Geolino. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.geo.de/geolino/natur-und-umwelt/6083-rtkl-fabelwesen-wolpertinger

Kapitel „Wege über die Alpen“:

Alpe Adria Trail:
Christ, Astrid, Marktl, Martin (2015): AlpeAdriaTrail. Vom Großglockner nach Triest. 41 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Kärnten Werbung Marketing & Innovationsmanagement GmbH (Hrsg.) (ohne Datum): Alpe Adria Trail. Abgerufen am 30.1.2018 von www.alpe-adria-trail.com/de/  

Grande Traversata delle Alpi: Kürschner, Iris; Haas, Dieter (2015): GTA – Grande Traversata delle Alpi. Durch das Piemont bis ans Mittelmeer. 65 Etappen. München: Rother Wanderführer.

München-Venedig:
Martin, Ralph (2011): Alpenüberquerung von München nach Venedig. 28 Etappen. Welver: Conrad Stein Verlag.

Steuerwald, Dirk; Baur, Stephan; Biehl, Vera (2016): München – Venedig. Vom Marienplatz zum Markusplatz. 29 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Konstanz – Verona (E5):
Baur, Stephan; Steuerwald, Dirk (2016): Fernwanderweg E5: Konstanz – Oberstdorf – Meran/Bozen – Verona. 31 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Mayer, Robert (2016): Fernwanderweg E5. Zeit zum Wandern mit Faltkarte. In 26 Etappen über die Alpen von Konstanz nach Avesa. München: Bruckmann Verlag.

Salzburg-Triest:
Herrmann, Christof (2016): Alpenüberquerung Salzburg – Triest. 28 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Herrmann, Christof (ohne Datum): Alpenüberquerung Salzburg – Triest. In: Internetauftritt des Blogs Einfach bewusst. Abgerufen am 30.1.2018 von www.einfachbewusst.de/salzburg-triest/  

Rote Via Alpina:
CIPRA International, Grande Traversée des Alpes, Regione Piemonte, Club Alpin Monégasque, Schweizer Wanderwege, Hiking &Biking Slovenia, Amt für Umwelt Liechtenstein, Deutscher Alpenverein, Österreichischer Alpenverein (Hrsg.): Via Alpina. Entdecke die Alpen. Offizielles Routenportal der Via Alpina. Abgerufen am 30.1.2018 von www.via-alpina.org    













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Von Wien im Osten bis Marseille im Westen, von Salzburg im Norden bis Verona im Süden: nichts als Berge.
82 Viertausender-Gipfel, hunderte Dreitausender und ein Meer von Zwei- und Eintausendern - erschlossen durch ein riesiges Wegenetz. Allein der Deutsche Alpenverein unterhält 30.000 km Wanderwege. Unzählige Möglichkeiten also, die Alpen zu Fuß zu durchqueren. Blättere weiter und entdecke einige der bekanntesten und längsten Wanderrouten, die über die Alpen führen.

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Konzept, Drehbuch, Regie und Pageflow-Umsetzung:
Lena Jauernig

Kamera (Video und Foto):
Kapitel „Multimediablog: Bis ans Meer“: Lena Jauernig, Kathrin Gerhardt
Kapitel „Alpenüberquerer-ABC“, Inhaltsverzeichnis: Lena Jauernig, Kathrin Gerhardt
Kapitel „Alpenüberquerer-ABC“, Seiten A-Z: Lena Jauernig
Kapitel „Wege über die Alpen“: Lena Jauernig, Kathrin Gerhardt

Ton:
Lena Jauernig, Fabian Schaller

Schnitt:
Lena Jauernig

Tonnachbearbeitung:
Fabian Schaller

Text:
Lena Jauernig

Grafik:
Lena Jauernig

Musik:
Weber, Nikolas: „Bright And Beautiful“, www.audeeyah.de
Weber, Nikolas: „Ever Sin“, www.audeeyah.de
Weber, Nikolas: „Lost in time“, www.audeeyah.de 
Weber, Nikolas: „Lost Souls“, www.audeeyah.de 
Weber, Nikolas: „Old Betsy“, www.audeeyah.de
Weber, Nikolas. „The End“, www.audeeyah.de 

Atmo:
Atemgeräusche, Drahtseil, Schritte, Steinschlag, Wind: Lena Jauernig
Donner, Gasthaus, Geige, Jubel, Pferde, Regen, Vögel, Wellen: Hagelüken, Andreas; Bennöhr, Jörg: www.hoerspielbox.de

Geographische Karten:
Kapitel „Multimediablog: Bis ans Meer“: Lena Jauernig Kapitel „Wege über die Alpen“: Google Earth, Image Landsat/Copernicus, Data SIO NOAA, US Navy, NGO GEPCO. https://www.google.com/intl/de/earth/

Sonstiges:
Kapitel „Alpenüberquerer-ABC“, Zeichnung „Yeti“: Charlotte Kobza  

Ein besonderer Dank an:
Die zwei Alpenüberquerer Kathrin Gerhardt und Marcus Hauser für ihre Mitwirkung.
Frau Prof. Dr. Susanne Marschall für die Betreuung der Masterarbeit.
Fabian Schaller für die Unterstützung beim Ton.
















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Kapitel „Multimediablog: Bis ans Meer“:
 

Interviewpartner:
Kathrin Gerhardt, Marcus Hauser, Lena Jauernig

Bücher:
Herrmann, Christof (2016): Alpenüberquerung Salzburg – Triest. 28 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Internetseiten:
Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (2015): Wir. PDF-Broschüre. In: Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpenverein.de/chameleon/public/6a120a30-4ca7-7461-3732-86e03acd371a/1506-Image-WIR-Broschuere_OL_18188.pdf

Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern (Hrsg.) (ohne Datum): Geologie der Hohen Tauern. In: Internetauftritt Nationalpark Hohe Tauern. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.nationalpark.at/de/der-nationalpark/natur/geologie/

Frickel, Claudia (2016): Mystery: Das Zeitloch im Untersberg. In: Internetauftritt Web.de. Seite zuletzt bearbeitet am 1.6.2016. Abgerufen am 30.1.2018 von https://web.de/magazine/wissen/mystery/mystery-zeitloch-untersberg-31592866 

Herrmann, Christof (ohne Datum): Alpenüberquerung Salzburg – Triest. In: Internetauftritt des Blogs Einfach bewusst. Abgerufen am 30.1.2018 von www.einfachbewusst.de/salzburg-triest/ 

Süddeutsche Zeitung (Hrsg.) (2013): Sagenhaft, diese Orte! In: Internetauftritt Süddeutsche Zeitung. Seite zuletzt bearbeitet am 23. August 2013. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.sueddeutsche.de/reise/mythen-in-den-bergen-sagenhaft-diese-orte-1.1113219-9

Tessloff Verlag (Hrsg.) (ohne Datum): Wie entstehen eigentlich Blitze? In: Internetseite Wasistwas? Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.wasistwas.de/archiv-wissenschaft-details/wie-entstehen-eigentlich-blitze.html

Tourismusverband Rauris (Hrsg.) (ohne Datum): Geschichte des Rauriser Tals. In: Internetauftritt Rauriser Tal. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.raurisertal.at/de/region/geschichte/

Kapitel „Alpenüberquerer-ABC“:

Alpenverein:
Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (2017): Der DAV in Zahlen. In: Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.alpenverein.de/der-dav/der-dav-in-zahlen-fakten_aid_10232.html

Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (ohne Datum): Naturverträglich unterwegs. In: Internetauftritt Deutscher Alpenverein. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpenverein.de/natur-umwelt/naturvertraeglicher-bergsport/bergsteigen-wandern-natur_aid_10289.html

Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (2015): Wir. PDF-Broschüre. In: Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpenverein.de/chameleon/public/6a120a30-4ca7-7461-3732-86e03acd371a/1506-Image-WIR-Broschuere_OL_18188.pdf

Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (2014): Zelten und Biwakieren in den Bergen. In: Internetauftritt Deutscher Alpenverein. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpenverein.de/chameleon/public/81abc9d0-f9cd-e4e8-7014-e14b7cc3719b/Zelten-und-Biwakieren-in-den-Bergen_24382.pdf

Budget:
Berchtesgadener Bergbahn AG (Hrsg.) (ohne Datum): Preisauskunft Jennerbahn. In: Internetauftritt Jenner Bahn. Abgerufen am 5.2.2017 von https://www.jennerbahn.de

Deutscher Alpenverein, Sektion Stuttgart (Hrsg.) (ohne Datum): Mitgliedsbeiträge. In: Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins, Sektion Stuttgart. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.alpenverein-stuttgart.de/mitglied-werden.html

Deutsche Bahn (Hrsg.) (ohne Datum): Zugverbindungen „Stuttgart-München“, „Venedig Stuttgart“. In: Internetauftritt Deutsche Bahn. Abgerufen am 5.2.2017 von https://www.bahn.de/p/view/service/index.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN0004_top-navi-service_LZ01

Globetrotter Ausrüstung GmbH (Hrsg.): Produktsuchen „Rucksäcke“, „Wanderstiefel“, „Regenjacken“, „Funktionskleidung“, „Wanderstöcke“. In: Globetrotter Online Shop. Abgerufen am 5.2.2017 von https://www.globetrotter.de/  

Durst, Essen:
Bergsteiger (Hrsg.) (Ohne Datum): Tipps zur richtigen Gipfelbrotzeit. Wie und was essen auf Bergtour? In: Internetauftritt der Zeitschrift Bergsteiger. Abgerufen am 30.1.2018 von http://bergsteiger.de/know-how/allgemeines/wie-und-was-essen-auf-bergtour

Weltweitwandern GmbH (Hrsg.) (ohne Datum): Wie Höhenanpassung gelingt In: Internetauftritt der Reiseagentur Weltweitwandern. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.weltweitwandern.at/optimale-hoehenanpassung/

Füße:
Mühlbauer, Roland (2016): Ermüdungsbrüche: Überlastete Knochen. In: Internetauftritt der Zeitschrift Apotheken Umschau. Seite zuletzt geändert am 14.4.2016. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.apotheken-umschau.de/Knochen/Ermuedungsbrueche-Ueberlastete-Knochen-439203.html 

Spiegel Online (Hrsg) (2016): Ermüdungsbruch Schonzeit für die Knochen. In: Internetauftritt der Zeitschrift Spiegel Online. Seite zuletzt geändert am 31.3.2016. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/ermuedungsbruch-jetzt-ist-pause-angesagt-a-1084695.html

Gefahren:
Alpin (Hrsg.) (2014): Gewitter im Gebirge: So verhaltet Ihr Euch richtig! In: Internetauftritt der Zeitschrift Alpin. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpin.de/sicher-am-berg/1166/artikel_verhalten_bei_gewittern_in_den_bergen.html

Geiger, Stephanie (2013): Egoismus und Selbstüberschätzung führen zu Bergnot. In: Internetauftritt der Zeitung Die Welt. Seite zuletzt geändert am 7.9.2013. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.welt.de/regionales/muenchen/article119780830/Egoismus-und-Selbstueberschaetzung-fuehren-zu-Bergnot.html  

Notdurft Peters, Ulrike; Raab, Karsten-Thilo (2014): How to shit in the woods. Welver: Conrad Stein Verlag.

Quo vadis:
Goethe, Wolfgang (ohne Datum): Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. In: Zitatsammlung Literaturreisen.com. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.literaturreisen.com/zitate/reisen.html

UV-Schutz:
Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. (Hrsg.) (ohne Datum): Sonnenschutz. In: Internetauftritt Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.dha-sonnenschutz.de/sonnenschutz.html

Preuk, Monika (2012) UV-Strahlen schädigen Netzhaut. Der richtige Sonnenschutz für die Augen. In: Internetauftritt Focus Online. Seite zuletzt geändert am 29.4.2012. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sehen/tid-18667/uv-strahlen-sonnenschutz-fuer-die-augen-die-wichtigsten-risikofaktoren_aid_520032.html

X-Chromosom (Frauen in den Bergen):
Die Welt (Hrsg.) (2012): "Werft mich in die Gletscherspalte" – Frauen am Berg. In: Internetauftritt Die Welt. Seite zuletzt geändert am 28.3.2012. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.welt.de/kultur/history/article13932266/Werft-mich-in-die-Gletscherspalte-Frauen-025am-Berg.html

Yeti und Co:.
Herald-Wiki (Hrsg.) (ohne Datum): Wilder Mann. In: Online Archiv Herald-Wiki. Seite zuletzt bearbeitet am 12.9.2012. Abgerufen am 30.1.2018 von https://heraldik-wiki.de/wiki/Wilder_Mann  

Römmelt, Bernd (2014): Sagenhafte Alpen. München: Knesebeck Verlag.

Slovenian Tourist Board (Hrsg.) (ohne Datum: Die Legende vom Goldhorn. In: Internetportal Julische Alpen. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.julische-alpen.info/legenden-in-den-julischen-alpen/zlatorog/  

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Blutschink. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 5.6.2015. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Blutschink

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Salige Frau. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 22.10.2017. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Salige_Frau

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Sennentuntschi. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 6.9.2017. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Sennentuntschi  

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Tatzelwurm (Fabeltier). In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 15.11.2017. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Tatzelwurm_(Fabeltier)

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Toggel. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 23.7.2017. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Toggel

Wiesner, Jens (ohne Datum): Wolpertinger. In: Internetauftritt der Zeitschrift Geolino. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.geo.de/geolino/natur-und-umwelt/6083-rtkl-fabelwesen-wolpertinger

Kapitel „Wege über die Alpen“:

Alpe Adria Trail:
Christ, Astrid, Marktl, Martin (2015): AlpeAdriaTrail. Vom Großglockner nach Triest. 41 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Kärnten Werbung Marketing & Innovationsmanagement GmbH (Hrsg.) (ohne Datum): Alpe Adria Trail. Abgerufen am 30.1.2018 von www.alpe-adria-trail.com/de/  

Grande Traversata delle Alpi: Kürschner, Iris; Haas, Dieter (2015): GTA – Grande Traversata delle Alpi. Durch das Piemont bis ans Mittelmeer. 65 Etappen. München: Rother Wanderführer.

München-Venedig:
Martin, Ralph (2011): Alpenüberquerung von München nach Venedig. 28 Etappen. Welver: Conrad Stein Verlag.

Steuerwald, Dirk; Baur, Stephan; Biehl, Vera (2016): München – Venedig. Vom Marienplatz zum Markusplatz. 29 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Konstanz – Verona (E5):
Baur, Stephan; Steuerwald, Dirk (2016): Fernwanderweg E5: Konstanz – Oberstdorf – Meran/Bozen – Verona. 31 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Mayer, Robert (2016): Fernwanderweg E5. Zeit zum Wandern mit Faltkarte. In 26 Etappen über die Alpen von Konstanz nach Avesa. München: Bruckmann Verlag.

Salzburg-Triest:
Herrmann, Christof (2016): Alpenüberquerung Salzburg – Triest. 28 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Herrmann, Christof (ohne Datum): Alpenüberquerung Salzburg – Triest. In: Internetauftritt des Blogs Einfach bewusst. Abgerufen am 30.1.2018 von www.einfachbewusst.de/salzburg-triest/  

Rote Via Alpina:
CIPRA International, Grande Traversée des Alpes, Regione Piemonte, Club Alpin Monégasque, Schweizer Wanderwege, Hiking &Biking Slovenia, Amt für Umwelt Liechtenstein, Deutscher Alpenverein, Österreichischer Alpenverein (Hrsg.): Via Alpina. Entdecke die Alpen. Offizielles Routenportal der Via Alpina. Abgerufen am 30.1.2018 von www.via-alpina.org    












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Erste Anlaufstelle für den Bergsport: Der Deutsche Alpenverein (DAV) betreibt über 300 Gebirgshütten, hält 30.000 Kilometer Wegenetz in Schuss und setzt sich für nachhaltigen, umweltfreundlichen Alpentourismus ein. Wenn du Mitglied im DAV wirst, übernachtest du in den Alpenvereinshütten zu einem deutlich günstigeren Tarif. Außerdem kannst du beim DAV Kurse belegen und Ausrüstung und Literatur leihen. Auch im Mitgliedsbeitrag enthalten: Weltweiter Versicherungsschutz bei Unfällen während alpinistischer Aktivitäten (Genaueres zu den Konditionen findest du auf der Website des Deutschen Alpenvereins).

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Je nach Länge und Art der Tour variieren die Kosten einer Alpenüberquerung. Die unten genannten Posten solltest du bei der Berechnung deines Budgets einkalkulieren.
Nicht alle Hütten akzeptieren übrigens EC / Kreditkarten. Packe also ausreichend Bargeld ein.

Ausrüstung:
Rucksack: 150 – 200 Euro | Bergstiefel: 200 – 250 Euro | Stöcke: 80 – 150 Euro | Regenjacke: 100 – 800 Euro | Funktionskleidung: Preise je nach Material und Hersteller  |
Wanderkarte: ca. 20 Euro | Wanderführer: 10 – 20 Euro

Mitgliedschaft im Deutschen Alpenverein:
Der DAV ist in über 300 regionale Sektionen untergliedert. Die Höhe des Mitgliedsbeitrags variiert je nach Sektion. In Stuttgart zahlen Einzelpersonen über 25 Jahre jährlich 64 Euro.

Reisekosten: Fahrt zum Startpunkt, Rückreise vom Ziel nach Hause, Beispiel Route München-Venedig: Normalpreis eines Bahntickets 2. Klasse Stuttgart-München und Venedig-Stuttgart: 201,60 Euro. Gelegentlich wirst du auch eine Bergbahn nutzen:  Beispiel einfache Bergfahrt, Erwachsener, mit der Jennerbahn am Königsee (Route Salzburg-Triest): 17 Euro

Übernachtungen: Meist übernachtest du in Berghütten: Beispiel Carl-von-Stahl-Haus (Tour Salzburg-Triest), Erwachsener mit DAV Mitgliedschaft im Bettenlager: 11 Euro. Manche Tagesetappen enden im Tal. Dann musst du im Hotel übernachten: 30 – 100 Euro, je nach Ort und Hotelkategorie.

Verpflegung: Hüttenfrühstück: ca. 10 Euro, für Abendessen und Getränke kannst du auf der Berghütte 15-25 Euro kalkulieren, für zusätzlichen Proviant ca. 5 Euro pro Tag.



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Deinen Wanderpartner solltest du dir gut aussuchen. Schließlich verbringt ihr mehrere Wochen am Stück fast jede Minute gemeinsam und müsst die ein oder andere Ausnahmesituation zusammen durchstehen: Märsche durch strömenden Regen, Anstiege, die einem die letzten Kraftreserven rauben oder ausgesetzte Passagen, die einen mental an persönliche Grenzen bringen. Manch einer lernt da den langjährigen Ehepartner, Freund oder Kollege von einer ganz neuen Seite kennen. Wen überrascht es: Nicht alle Teams, die zusammen zu einer Alpenüberquerung aufbrechen, bleiben bis zum Ende zusammen. Andererseits kommt es ebenso oft vor, dass sich aus Zufallsbekanntschaften unterwegs neue Gruppen – oder Pärchen - bilden, die zusammenhalten wie Pech und Schwefel. So oder so: Wenn man zusammen über die Alpen wandert, muss die Chemie stimmen!

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Wer viel trinkt, dem fällt die Höhenanpassung im Gebirge leichter. Unser normaler täglicher Wasserverbrauch liegt bei rund zwei Litern, beim Bergwandern verlierst du durchs Schwitzen und die körperliche Anstrengung zusätzlich Flüssigkeit. Unterwegs in den Alpen findest du zwar ab und an Trinkwasserbrunnen. Verlassen solltest du dich darauf allerdings nicht. Packe also ausreichend mineral- und salzreiche Getränke in den Rucksack und bestell abends auf der Hütte lieber das große Apfelsaftschorle statt das kleine.

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Die richtige Ernährung: Wer täglich Berge rauf- und runterkraxelt, verbraucht jede Menge Kalorien. Deswegen musst du aber nicht kiloweise Lebensmittel den Berg hinaufschleppen. Achte beim Rucksackproviant auf die „Energiedichte“: Zu den Lebensmitteln, die viel Kalorien und Kohlenhydrate liefern, aber ein geringes Gewicht haben, zählen unter anderem Power-Riegel, Müsliriegel, Nüsse oder Trockenobst. Empfehlung für einen schnellen Energiekick am Berg: Snickers. Wenn es dir nichts ausmacht, einen Gaskocher zu tragen, kannst du auf Trekking-Menüs zurückgreifen. Die Instantgerichte sind besonders nahrhaft und einfach zuzubereiten, aber nur im Fachhandel erhältlich und relativ teuer (Zum Beispiel von "Trek`n Eat" oder "Adventure Food"). Auf der Bergtour mit Muskelkrämpfen, Muskelschwäche und Müdigkeit zu kämpfen? Typische Mangelerscheinungen, ausgelöst durchs Schwitzen. Magnesium- und Kalziumpräparate helfen.

Gastronomie: Die bewirteten Berghütten in den Alpen bieten Frühstück und Abendessen an. Gegen ein Entgelt kannst du dir meist auch Vesperbrote mitnehmen. Preise und Vielfalt des Hüttenspeiseplans hängen davon ab, wie abgelegen die Hütte liegt und ob Vorräte mit dem Helikopter antransportiert werden müssen.

Einkaufsmöglichkeiten: Manche Wirte betreiben einen kleinen Hüttenkiosk und verkaufen Riegel und Süßigkeiten. Der Supermarkt im Tal ist aber die günstigere Alternative. Vorausplanen macht Sinn: Wie oft komme ich auf meiner Route in eine Ortschaft, wo gibt es die nächste Einkaufsmöglichkeit, wieviel Vorräte brauche ich?

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Sieben Tipps gegen Blasen und Verletzungen

1. Richtiges Schuhwerk:
In alpinem Gelände sind knöchelhohe, robuste Bergstiefel Pflicht. Sie stabilisieren den Fuß und verhindern ein Abknicken. Trekking-Stöcke unterstützen zusätzlich.
2. Passende Schuhgröße, passendes Modell: Nicht zu groß, damit der Fuß beim Laufen nicht hin und her rutscht. Nicht zu klein, damit keine Druckstellen entstehen. Neue Stiefel unbedingt vor einer großen Tour einlaufen!
3. Leichte Turnschuhe einpacken: Behältst du auf geteerten Talwegen die schweren Stiefel an, plagen dich schnell die Füße. Der Schuhwechsel bringt außerdem Erholung für bereits vorhandene Druckstellen.
4. Wandersocken tragen: Spezielle Wandersocken schützen empfindliche Stellen: Die dicke Sohle dämpft die Schritte ab. Ferse, Schaft und Fußoberseite sind gepolstert. Das verhindert Druck- und Scheuerstellen. Besondere Materialmixe leiten die Feuchtigkeit vom Fuß weg und sorgen für ein angenehmes Hautklima. Anbieter: Falke, Icebreaker, Smartwool (12-20 Euro).
5. Täglich Fußcreme benutzen: Hirschtalg, Gehwohl und andere Produkte beugen Blasen und Druckstellen vor. Mit gut gecremten Füßen läuft es sich wie geschmiert!
6. Blessuren schnell verarzten: Spürst du Blasen oder Druckstellen, dann versorge die gereizte Stelle schnell: Gepolstertes Blasenpflaster oder Tape drauf, offene Wunden desinfizieren und sauber halten. Notfalls lieber einen Tag pausieren, damit sich nichts entzündet.
7. Gewicht sparen:
Vor 150 Jahren beobachtete ein preußischer Militärarzt, dass Soldaten auf Gewaltmärschen mit schwerem Gepäck besonders häufig Stressfrakturen im Mittelfuß erlitten und bezeichnete das Phänomen als "Marschfraktur“. Heute sprechen Mediziner auch von „Ermüdungsbruch“, wenn durch dauerhafte Überbelastung kleine Risse im Fußknochen entstehen. Alpenüberquerer sollten beim Rucksackpacken im Hinterkopf behalten: Jedes zusätzliche Gramm drückt auf den Fuß.







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Wetter: Extreme Wetterstürze sind im Gebirge keine Seltenheit. Der Wetterbericht gehört zur täglichen Pflichtlektüre und entscheidet über Weitergehen oder Pausieren.
Auch unterwegs solltest du den Himmel beobachten: Riesige Wolkentürme sind Gewitter-Vorboten. Schon bei entferntem Donnergrollen gilt: schnellstmöglich absteigen, exponierte Stellen und Wasser meiden. Wirst du vom Gewitter überrascht kauere dich auf eine isolierende Unterlage, halte möglichst wenig Bodenkontakt, lege metallene Gegenstände weg vom Körper. Wenn ihr in der Gruppe unterwegs seid verteilt euch.
Sogar im Sommer fällt Neuschnee in den Alpen. Schon bei auf dünner Schneedecke besteht im Steilgelände erhöhte Abrutschgefahr. Bei viel Schnee drohen Lawinen. Zugeschneite Markierungen und Wege erschweren die Orientierung. Vorsicht auch beim Queren brüchiger Altschneefelder: plötzlich tun sich unter dem Fuß Löcher auf. Da ist der Knöchel schnell verstaucht.
Unterschätzte Wetter-Gefahr: Wer stundenlang durch kalten Regen marschiert, riskiert eine Hypothermie, eine starke Unterkühlung. Ein Zustand, der sogar lebensbedrohlich werden kann.

Alpines Gelände:
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind auf einigen Etappen unabdingbar. Auf ausgesetzten Pfaden heißt es: Konzentration. Ein falscher Schritt kann verheerende Folgen haben. Besondere Wachsamkeit ist auch an steilen Wänden angesagt: hier besteht erhöhte Steinschlaggefahr. Lasse immer genug Sicherheitsabstand zum Vordermann.

Selbstüberschätzung: Bergretter sagen: Selbstüberschätzung ist die häufigste Ursache für Unglücke am Berg. Wer sein technisches Können oder seine Kondition überschätzt und leichtsinnig handelt, bringt sich in Gefahr - und unter Umständen auch seine Retter.


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Auf einer Alpenüberquerung nächtigst du überwiegend in Schutzhütten im Gebirge. Je nach Region herrscht dort im Sommer auch mal Hochbetrieb – wenn du nicht reserviert hast und zu spät kommst, schläfst du im Kuhstall, Keller oder auf dem Flur. Aber auch die regulären Quartiere sind alles andere als luxuriös: Bettenlager statt Privatsphäre, Gruppenwaschraum und Duschmarke statt Wellnessoase. In manch einsam gelegener Hütte gibt es nicht einmal Strom oder fließend Wasser. Doch wer braucht schon Fünf-Sterne-Komfort, wenn nachts der Himmel übervoll mit Sternen hängt? In den dunklen Gebirgsnächten erkennt man viel mehr von ihnen als in der Stadt. Sobald es draußen zu kalt wird, geht´s dann zum Socialising in den Aufenthaltsraum. In Socken. Bergstiefel sind in der Hütte tabu. Überhaupt ist der abendliche Dresscode leger: lange Unterhose und Schlaf-Shirts dominieren. Das Entertainmentprogramm: hitzige Skat-Schlachten, emotionale Kniffel-Partien, gewitzte Scrabble-Runden. Oder ein Plausch mit den netten Tischnachbarn. Zugegeben: nach zehn Uhr verkehren sich Sympathiegefühle mitunter ins krasse Gegenteil. Ab dann nämlich ist Hüttenruhe und wehe der lustige Tischnachbar entpuppt sich als übler Schnarcher, der das ganze Lager wachhält! Früh morgens, zwischen sechs und sieben, leert sich das Lager. Die mitgebrachten Hüttenschlafsäcke werden eingerollt, die kratzigen Wolldecken zusammengelegt. Ein schnelles Frühstück, Katzenwäsche und dann jeder zieht seiner Wege.

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Das Handy gehört in den Rucksack. Wichtigste Rufnummer: der europaweite Notruf „112“. Zusätzlich gelten je nach Land spezielle Bergrettungs-Notrufnummern. (Österreich: 140, Schweiz: 144, Italien und Südtirol: 188, Frankreich: 15)
Achtung: Das Handy garantiert keine hundertprozentige Erreichbarkeit. Im Gebirge gibt es viele Gebiete, in denen weder Telefon- noch Datennetz vorhanden sind. Wer sich zusätzlich absichern möchte, nimmt einen Satelliten-Notrufsender mit, zum Beispiel von SPOT (ca. 145 Euro) oder Garmin Inreach (ca. 450 Euro). Zusätzlich zu den Kosten für das Gerät entstehen Abo-Kosten für den Datenservice.
Wie sieht es mit Wi-Fi aus? In den letzten Jahren haben einige Berghütten aufgerüstet und bieten Internetempfang an. In der Regel gibt es auch Steckdosen, um das Handy aufzuladen. Reiselogistisch gesehen eine feine Sache: so kann man abends auf der Hütte noch schnell die nächsten Unterkünfte reservieren oder sich tagesaktuell über das Bergwetter informieren. Doch nicht alle Hüttenwirte wollen oder können Internetempfang anbieten. Macht nichts: die geselligeren Hüttenabende finden nämlich im Off statt.

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Eine Alpenüberquerung solltest du nur im Sommer in Angriff nehmen, denn viele Wegabschnitte sind bei Schnee unpassierbar oder zumindest risikobehaftet. Die besten Wetterbedingungen herrschen im Juli und August und in der ersten Septemberhälfte. Neben dem Wetter sind die Berghütten ein weiterer Faktor, den du bei der Zeitplanung berücksichtigen musst. Viele Hütten haben im Winter geschlossen, die Saison startet je nach Region und Lage mal im Mai, mal Anfang Juli. Genaue Informationen zu den Öffnungszeiten findest du auf der Internetseite des Deutschen Alpenvereins.

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Tägliche Gehzeiten von sechs bis acht Stunden, auf denen bis zu 2000 Höhenmeter überwunden werden müssen. Das bedeutet: schweißtreibende, mehrstündige Aufstiege, lange, steile Abstiege, die den Gelenken zusetzen. Und das alles mit sechs bis zehn Kilo Gepäck auf dem Rücken und bei Wind und Wetter. Eine Alpenüberquerung ist kein Spaziergang. Gehst du untrainiert an den Start, riskierst du Verletzungen oder gerätst aus Erschöpfung in gefährliche Situationen. Die eigene Leistungsfähigkeit lernst du am besten im Vorfeld auf Tageswanderungen und kleinen Bergtouren einzuschätzen. Während mehrwöchiger Touren baust du zwar unterwegs Fitness auf, andererseits geht die Dauerbelastung nicht spurlos an Knien, Füßen und Rücken vorbei. Plane wenn möglich Pausentage ein.

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Wanderführer und Routenportale:
Alpe-Adria-Trail:
Guido Cancellista: Alpe-Adria-Trail. 43 Etappen. Bruckmann Verlag. 2013. 12,90 Euro.
Astrid Christ, Martin Marktl: AlpeAdriaTrail. Vom Großglockner nach Triest. 41 Etappen. Rother Wanderführer. 2. Auflage 2015. 14,90 Euro.
Routenportal des Alpe Adria Trail: www.alpe-adria-trail.com/de/

GTA
Iris Kürschner, Dieter Haas: GTA – Grande Traversata delle Alpi. Durch das Piemont bis ans Mittelmeer. 65 Etappen. Rother Wanderverlag. 3. Auflage 2015. 18,90 Euro.
 
München-Venedig
Dirk Steuerwald, Stephan Baur, Vera Biehl: München – Venedig. Vom Marienplatz zum Markusplatz. 29 Etappen. Rother Wanderverlag. 4. Auflage 2016. 14,90 Euro.
Ralph Martin: Alpenüberquerung von München nach Venedig. 28 Etappen. Conrad Stein Verlag. 1. Auflage 2011. 12,90 Euro.  
 
E5
Stephan Baur, Dirk Steuerwald: Fernwanderweg E5: Konstanz – Oberstdorf – Meran/Bozen – Verona. 31 Etappen. Rother Verlag. 8. Auflage 2016. 14,90 Euro.
Robert Mayer: Fernwanderweg E5 Zeit zum Wandern mit Faltkarte: In 26 Etappen über die Alpen von Konstanz nach Avesa. Bruckmann Verlag. 2016. 14,99 Euro.

Salzburg-Triest
Christof Herrmann: Alpenüberquerung Salzburg – Triest. 28 Etappen. Rother Verlag. 1. Auflage 2016. 14,90 Euro.
Reiseblog des Salzburg-Triest-Autors Christof Herrmann: www.einfachbewusst.de/salzburg-triest/

Via Alpina
Routenportal der Via Alpina: www.via-alpina.org

Weitere Routen und Touren sind beispielsweise bei folgenden Verlagen erschienen:
Bergverlag Rother München: www.rother.de
Conrad Stein Verlag: www.conrad-stein-verlag.de KOMPASS-Karten GmbH (Wanderführer und Kartenmaterial): www.kompass.de
 
Hüttenverzeichnis
Eine ausführliches Hütten-Verzeichnis liefert der Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins www.alpenverein.de

Basiswissen und Ratgeber:
Der Conrad Stein Verlag gibt eine Reihe von Ratgebern zu Outdoor-Themen heraus – vom Umgang mit GPS und Karte über Trekkingküche bis zur Anleitung „How to shit in the woods“. www.conrad-stein-verlag.de
 
Auf der Internetseite des Deutschen Alpenvereins finden sich Broschüren und Infomaterial, zum Beispiel zu Themen wie Sicherheit, Umweltschutz etc. www.alpenverein.de
 
Wander-Zeitschriften sind hilfreich, wenn es um die Anschaffung von Ausrüstung geht: Magazine wie "outdoor“ enthalten ausführliche Materialtests www.outdoor-magazin.com  

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Amerikanische Naturschützer haben es auf eine einfache Formel gebracht: „Pack it in – pack it out!“ Was du mit in die Berge bringst, musst du auch wieder ins Tal tragen. Müll hat in der Natur nichts zu suchen! Selbst kompostierbare Speisereste dürfen nicht einfach in der Landschaft entsorgt werden, denn im Gebirge geht der biologische Abbau nur sehr langsam voran. Auf den Berghütten gibt es meist Mülltonnen, jedoch bitten viele Wirte um Rücksichtnahme: in entlegenen Gebieten muss der Müll mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. Das ist teuer und der Flugverkehr belastet die Umwelt. Wie du deinen Müll hygienisch abtransportierst? Einfach mal unter "Z" nachschlagen!

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In den Alpen breitet sich eine skandalöse Blüte aus. Besonders in der Nähe von Wanderwegen gedeiht sie. Die Rede ist von der Papierblüte. Der Toilettenpapierblüte. Klar, jeder muss mal. Auch in freier Wildbahn. Aber wer kein Bergrüpel sein will, packt ein. Keine große Sache: Das Papier geruchssicher in Alufolie wickeln, in einen Müllbeutel packen und im Tal in die Tonne werfen. Oje: Ein größeres Geschäft steht an und die nächste Toilette ist noch kilometerweit entfernt. Wenn das stille Örtchen mehr als 50 Meter vom nächsten Gewässer entfernt liegt, du das Toilettenpapier einpackst und deine Exkremente vergräbst, hast du alles richtig gemacht! „Sorry, diesmal ausnahmsweise den Spaten zuhause gelassen“ zählt nicht als Ausrede fürs Buddeln: ein Stock oder Stein tut´s auch. Noch ausführlichere Hilfestellung liefert der neunzigseitige Ratgeber „How to shit in the woods“ von Ulrike Katrin Peters, Karsten-Thilo Raab und Annalena Kunter. Erschienen im Conrad Stein Verlag. Preis: 8,90 Euro.

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Wanderführer: Mehrere Verlage bieten Routenbeschreibungen für Alpenüberquerungen an. Eine Literaturliste verbirgt sich hinter dem Buchstaben „L“.
Beschilderung: Meist sind die Wanderwege in den Alpen gut markiert. Wegweiser geben Auskunft, wie weit es zur nächsten Hütte oder ins Tal ist, farbige Punkte zeigen den Schwierigkeitsgrad der Route (blau = einfach, rot = mittelschwer, schwarz = schwierig).
Orientierungsprobleme: Trotz guter Beschilderung kommen immer wieder Wanderer von den Wegen ab, verirren sich in steiles Gelände und geraten in Bergnot: Wenn Neuschnee die Wege bedeckt oder Nebel die Sicht stark einschränkt ist Vorsicht gefragt.
Hilfsmittel: Eine Wanderkarte ist Pflicht. GPS-Geräte sind kein Muss, können aber gerade bei schlechter Sicht verhindern, dass du vom Weg abkommst. Smartphone-Apps wie „outdooractive“ sind nützlich, funktionieren jedoch nicht überall verlässlich.




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Weiterlaufen, auch wenn es schüttet oder das Knie schmerzt: Neben Kondition und Kraft brauchen Alpenüberquerer auch eine Portion Leidensfähigkeit. Außerdem musst du dich auf ein Minimum an Privatsphäre und Komfort einstellen. Das Hüttenleben ist einfach. Die persönliche Habe beschränkt sich auf das, was in den Rucksack passt. Kein TV, keine Videogames, keine Shoppingcenter. Nur Natur. Wird das nicht irgendwann langweilig? Ja, es gibt diese Tage, an denen der eintönige Waldweg sich zieht wie Kaugummi oder der Abstieg ins Tal einfach nicht enden will. Dann hilft nur noch: Kopfhörer ins Handy und ein spannendes Hörspiel oder die Lieblingsplaylist aufs Ohr. Trotz aller mentaler Herausforderungen: Was hinterher bleibt, ist das Gefühl, wieder ein Stück weiter über sich selber hinausgewachsen zu sein.

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Warum über die Alpen wandern, wenn es Autobahnen und Flugverbindungen gibt? Vielleicht genau deswegen. Vielleicht geht es um die Entdeckung der Langsamkeit. Vielleicht auch nur ums Entdecken. „Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen“, wusste schon Oberdichter Goethe. Der Weg ist das Ziel. Aber das Ziel doch irgendwie auch. Warum auf Berge steigen? Eine Frage, viele Antworten. George Mallory, britische Bergsteigerlegende, antwortete auf die Frage, warum er den Mount Everest besteigen wolle, einstmals einfach nur knapp:  „Weil er da ist.“ Ich bin dann mal weg.

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Dein Rucksack sollte gut sitzen und ein Volumen von ca. 25 – 40 Liter fassen. Das Packgewicht sollte 8-10 Kilo nicht überschreiten. Die folgende Auflistung hilft beim Packen, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

Kleidung: Eine leichte, lange Wanderhose   |   Eine kurze Hose (Alternativ: „Zip-Hosen“ mit abnehmbaren Beinen)   |   Ein hochgeschlossenes T-Shirt. (Empfehlung: Merinowolle ist leicht, geruchsneutral und bindet Feuchtigkeit.)   |   Eine Fleece-Jacke/-Weste oder eine Jacke/Weste aus Kunstfaser oder Daune/Kunstfasergemisch (z.B. „Thermoball“ von The North Face oder „Primaloft“ von Norrøna   |   Goretex-Anorak/Regenjacke   |   Regenhose   |   Zwei bis drei Sets Unterwäsche   |   Zwei Paar Wandersocken   |   Handschuhe   |   Sonnenbrille   |   Baseballcap oder Trekking-Sonnenhut   |   Ein Satz leichte Schlaf- und Hütten-Kleidung für abends zum Wechseln

Schuhe: Bergstiefel   |   Ein Paar leichte Turnschuhe zum Wechseln   |   Ein paar leichte Schlappen (oder dicke Socken) für die Hütte

Körperpflege und Erste Hilfe:
Pflaster, Blasenpflaster, Verband   |   Desinfektionsmittel   |   Schmerzmittel   |   Magnesiumpräparat   |   Fußcreme (Gehwohl, Hirschtalg)   |   Zahnpasta und Zahnbürste   |   Für Frauen: Tampons, Pille, etc.   |   Taschentücher/ Toilettenpapier   |   Ein kleines Fläschchen Shampoo (dient gleichzeitig als Duschgel und Handwaschmittel)   |   Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenschutzstift für die Lippen   |   Ein extra leichtes Trekking-Handtuch

Elektronik: Handy und Ladekabel   |   Evtl. Fotoapparat, MP3-Player   |   Evtl. GPS-Gerät

Sonstige Ausrüstung:
Wanderführer   |   Wanderkarten   |   Leichter Hüttenschlafsack (Pflicht auf Alpenvereinshütten)   |   Stirnlampe   |   Trinkflasche oder Trinkblase für insgesamt 2 Liter Flüssigkeit   |   Evtl. Wanderstöcke   |   Je nach Wetter: Gamaschen, Steigeisen   |   Je nach Tour evtl. kleines Wörterbuch Französisch/Italienisch/Slowenisch   |   Evtl. Gaskocher, Kartusche

Geld und Dokumente:
Personalausweis   |   Alpenvereinsausweis   |   Krankenversicherungskarte   |   Kredit- /EC-Karte, genügend Bargeld für Übernachtung und Verpflegung auf den Hütten

Proviant:
Müsliriegel, Nüsse, Trockenfrüchte   |   Schokoriegel, Traubenzucker   |   Tagesproviant, zum Beispiel belegte Brote oder Trekking-Menüs für den Gaskocher

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Die Alpen erstrecken sich über die Länder Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, Italien, Slowenien, Liechtenstein und Monaco. Das macht vier Sprachräume und unzählige Dialekte. Also nicht vergessen: Wörterbuch mitnehmen oder Übersetzer-App aufs Smartphone laden.

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Anbieter wie die Alpinschule Oberstdorf, die Alpinschule Innsbruck (ASI), Der DAV Summit Club oder Wikinger Reisen bieten geführte Alpenüberquerungen an. Die Gruppengröße variiert meist zwischen Fünf und Zehn Teilnehmern. Zur Auswahl stehen die unterschiedlichsten Streckenvarianten und Schwierigkeitsstufen, ebenso wie verschiedene Komfort-Kategorien: Auf einem klassischen Hütten-Trek geht es rustikal zu (siehe Buchstabe „H“ wie „Hüttenleben“), wenn du Wert auf eine warme Dusche und ein eigenes Zimmer legst, buchst du eine Tour mit Hotelübernachtungen. Einige Anbieter haben sogar Touren mit Gepäcktransport im Programm. Auf einer organisierten Tour musst du dich nicht um die Logistik kümmern. Außerdem steht dir ein erfahrener Guide zur Seite. Du solltest dir aber auch bewusst sein: Eine Gruppe kann unterwegs nicht so flexibel agieren wie ein Individualwanderer. Außerdem kannst du dir deine Mitwanderer nicht aussuchen. Die Gruppe kann viel Spaß machen - sie kann aber auch furchtbar anstrengend sein.

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Je höher du steigst, desto dünner wird die Luft, schützende Schichten nehmen ab. Pro 1.000 Höhenmeter verstärkt sich die UV-Intensität um circa 10 bis 15 Prozent. Besonders die Augen leiden darunter. Zu viel Höhensonne löst einen schmerzhaften Sonnenbrand auf der Netzhaut aus. Wenn in schneebedeckten Landschaften indirekte, reflektierte Strahlung dazukommt, tritt diese auch als „Schneeblindheit“ bekannte Augenverletzung gehäuft auf. Neben akuten Problemen können langfristige Schäden am Auge entstehen, bis hin zum Grauen Star. Eine Sonnenbrille mit dunklen Gläsern und gutem UV-Schutz gehört also zur Bergausrüstung. Auch die Haut benötigt in den Bergen eine Extraportion Schutz: Trage täglich Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor auf, sogar wenn der Himmel wolkenverhangen ist. Schütze das Gesicht mit einer Schirmmütze und trage langärmelige, hochgeschlossene Oberteile. Textilien mit UV-Schutzfaktor schirmen die Haut zusätzlich ab.

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Von der Teerstraße über den ausgesetzten Pfad bis zum Geröllfeld: die Wege, auf denen Alpenüberquerer wandern, sind sehr unterschiedlich. Der Deutsche Alpenverein unterscheidet drei Schwierigkeitsstufen und vergibt farbige Punkte, die sich auch auf den Wegweisern im Gebirge wiederfinden:
Blauer Punkt:
Einfacher Bergweg, überwiegend schmal, kann steil sein, weist keine absturzgefährlichen Passagen auf.
Roter Punkt: Mittelschwerer Bergweg, überwiegend schmal, oft steil, kann absturzgefährliche Passagen und kurze versicherte Passagen aufweisen.
Schwarzer Punkt:
Schwerer Bergweg, schmal, oft steil und absturzgefährlich, gehäuft versicherte Gehpassagen und/oder einfache Kletterstellen, die den Gebrauch der Hände erfordern. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich.

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Frauen am Berg: Die Schriftstellerin Sophie von La Roche ließ sich in einer Sänfte in die Alpen tragen. 1718 schickte es sich für eine Frau nicht, schwitzend und keuchend einen Berg hinaufzukraxeln. Gesellschaftliche Konventionen scherten hundert Jahre später die Adelige Henriette d’Angeville wenig, als sie den Mont Blanc bezwang – auf eigenen Füßen, ausgerüstet mit wattierten Unterröcken und Pelzboa. „Wollen ist können“ soll sie in den Schnee geschrieben haben. Kühne Abenteurerinnen wie Henriette blieben lange Zeit Außenseiterinnen. Erst ab den 1930ern kam der Wandel: Ausgerechnet Filme mit Nazi-Ikone Leni Riefenstahl machten den weiblichen Alpinismus in Deutschland salonfähig. Heute steigen Frauen wie Männer in die Berge. Die Gemeinschaft der Alpenüberquerer ist egalitär. Ob Mann, ob Frau: Alle tragen schwer. Alle legen die gleiche Strecke zurück. Alle schlafen im selben Lager. Und je länger man zusammen unterwegs ist, desto mehr verwischen Unterschiede. Jeder schwitzt, jeder stinkt und die Frisur sitzt bei keinem. Und die unterschiedlichen physischen Voraussetzungen? Sind auf einer vierwöchigen Tour zweitrangig. Durchhaltewille sticht Muskelpaket.
Heinrich Harrer, Edmund Hillary, Luis Trenker, Reinhold Messner, Adam Ondra: der alpine Entdeckermythos liest sich viel zu männlich. Ladies: geht raus und schreibt euer ganz persönliches Bergabenteuer! Aber lasst den Lippenstift zuhause - jedes Gramm im Rucksack zählt.

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Zotteliges Fell, garstige Klauen, fieser Mundgeruch. Den Yeti kennt jedes Kind. Doch vom berüchtigten Schneemenschen geht für Alpenüberquerer keine Gefahr aus. Er treibt sein Unwesen im fernen Himalaya. Genauso gruselig ist aber, was sich in europäischen Gebirgen herumtreibt: Wilde Männer, Wolpertinger, Tatzelwürmer, Bluetschinke. Aber auch ein paar freundliche Wesen wohnen in den Alpen: Hoch oben, in Eis und Schnee, residieren die Saligen in ihren kristallenen Palästen. Weise Frauen, die die Menschen vor Unheil schützen. Es sei denn, eines dieser Menschlein verstößt gegen eine Regel oder kommt ihnen zu nahe. Dann werden sie furchtbar zornig und lassen Lawinen ab, die den Tod über ganze Täler bringen. Ob die Alpenbewohner heutzutage noch ernsthaft an diese Bergmärchen glauben, wer weiß? Doch in der dunklen Jahreszeit ziehen noch immer vielerorts Horden schaurig maskierter Männer durch die Dörfer. Je nach Region nennen sie sich Perchten, Tschäggatta, Ganggerln oder Krampein. In bayrischen Oberstdorf heißen sie „wilde Klausen“: In Fellgewänder gehüllt und mit archaischen Tiermasken auf dem Kopf vertreiben sie alljährlich am 6. Dezember mit lautem Schellengeläut die Geister. Das Brauchtum ist lebendig. Sollten also auch Alpenüberquerer sich heute noch vor übersinnlichen Kräften fürchten? Nein. In früheren Zeiten schienen mächtige, unberechenbare Wesen für die Alpenbewohner die einzige Erklärung für plötzliche Naturkatastrophen und Bergunglücke. Heute können wir wissenschaftlich erklären, was eine Lawine auslöst oder eine Überschwemmung verursacht. Dennoch sollten wir die Mythen nicht einfach mit einem Lächeln abtun. Die alten Geschichten transportierten eine Botschaft, die auch heute gilt. Trotz technischem Fortschritt, trotz aller Infrastruktur, die in den Alpen zur Verfügung steht, bleibt ein Rest Unberechenbarkeit. Trotz allem bleibt die Natur mächtiger als der Mensch und der Berg verzeiht keinen Leichtsinn. Egal, ob droben Fabelwesen hausen oder nicht: Zolle den Gipfeln Respekt!

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Auf den ersten Blick wirkt er gänzlich unspektakulär, doch der Zip-Beutel ist das ultimative Multifunktions-Tool für Alpenüberquerer. Hygienisch verschließbare Mülltüte, übersichtlicher Geldbeutel, regenfeste Photo- oder Handytasche, ultraleichte Toilettentasche: das alles und mehr kann der Tausendsassa. Erhältlich in mehreren Größen in fast jedem Drogeriemarkt. Die „Glamping“*-Variante: Spezielle Outdoor-Nylonpackbeutel aus dem Trekking-Fachhandel sind hübsch bunt und extrem robust. Kosten aber deutlich mehr.

*Kurzform für Glamour-Camping

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Konzept, Drehbuch, Regie und Pageflow-Umsetzung:
Lena Jauernig

Kamera (Video und Foto):
Kapitel „Multimediablog: Bis ans Meer“: Lena Jauernig, Kathrin Gerhardt
Kapitel „Alpenüberquerer-ABC“, Inhaltsverzeichnis: Lena Jauernig, Kathrin Gerhardt
Kapitel „Alpenüberquerer-ABC“, Seiten A-Z: Lena Jauernig
Kapitel „Wege über die Alpen“: Lena Jauernig, Kathrin Gerhardt

Ton:
Lena Jauernig, Fabian Schaller

Schnitt:
Lena Jauernig

Tonnachbearbeitung:
Fabian Schaller

Text:
Lena Jauernig

Grafik:
Lena Jauernig

Musik:
Weber, Nikolas: „Bright And Beautiful“, www.audeeyah.de
Weber, Nikolas: „Ever Sin“, www.audeeyah.de
Weber, Nikolas: „Lost in time“, www.audeeyah.de 
Weber, Nikolas: „Lost Souls“, www.audeeyah.de 
Weber, Nikolas: „Old Betsy“, www.audeeyah.de
Weber, Nikolas. „The End“, www.audeeyah.de 

Atmo:
Atemgeräusche, Drahtseil, Schritte, Steinschlag, Wind: Lena Jauernig
Donner, Gasthaus, Geige, Jubel, Pferde, Regen, Vögel, Wellen: Hagelüken, Andreas; Bennöhr, Jörg: www.hoerspielbox.de

Geographische Karten:
Kapitel „Multimediablog: Bis ans Meer“: Lena Jauernig Kapitel „Wege über die Alpen“: Google Earth, Image Landsat/Copernicus, Data SIO NOAA, US Navy, NGO GEPCO. https://www.google.com/intl/de/earth/

Sonstiges:
Kapitel „Alpenüberquerer-ABC“, Zeichnung „Yeti“: Charlotte Kobza  

Ein besonderer Dank an:
Die zwei Alpenüberquerer Kathrin Gerhardt und Marcus Hauser für ihre Mitwirkung.
Frau Prof. Dr. Susanne Marschall für die Betreuung der Masterarbeit.
Fabian Schaller für die Unterstützung beim Ton.
















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Kapitel „Multimediablog: Bis ans Meer“:
 

Interviewpartner:
Kathrin Gerhardt, Marcus Hauser, Lena Jauernig

Bücher:
Herrmann, Christof (2016): Alpenüberquerung Salzburg – Triest. 28 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Internetseiten:
Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (2015): Wir. PDF-Broschüre. In: Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpenverein.de/chameleon/public/6a120a30-4ca7-7461-3732-86e03acd371a/1506-Image-WIR-Broschuere_OL_18188.pdf

Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern (Hrsg.) (ohne Datum): Geologie der Hohen Tauern. In: Internetauftritt Nationalpark Hohe Tauern. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.nationalpark.at/de/der-nationalpark/natur/geologie/

Frickel, Claudia (2016): Mystery: Das Zeitloch im Untersberg. In: Internetauftritt Web.de. Seite zuletzt bearbeitet am 1.6.2016. Abgerufen am 30.1.2018 von https://web.de/magazine/wissen/mystery/mystery-zeitloch-untersberg-31592866 

Herrmann, Christof (ohne Datum): Alpenüberquerung Salzburg – Triest. In: Internetauftritt des Blogs Einfach bewusst. Abgerufen am 30.1.2018 von www.einfachbewusst.de/salzburg-triest/ 

Süddeutsche Zeitung (Hrsg.) (2013): Sagenhaft, diese Orte! In: Internetauftritt Süddeutsche Zeitung. Seite zuletzt bearbeitet am 23. August 2013. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.sueddeutsche.de/reise/mythen-in-den-bergen-sagenhaft-diese-orte-1.1113219-9

Tessloff Verlag (Hrsg.) (ohne Datum): Wie entstehen eigentlich Blitze? In: Internetseite Wasistwas? Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.wasistwas.de/archiv-wissenschaft-details/wie-entstehen-eigentlich-blitze.html

Tourismusverband Rauris (Hrsg.) (ohne Datum): Geschichte des Rauriser Tals. In: Internetauftritt Rauriser Tal. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.raurisertal.at/de/region/geschichte/

Kapitel „Alpenüberquerer-ABC“:

Alpenverein:
Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (2017): Der DAV in Zahlen. In: Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.alpenverein.de/der-dav/der-dav-in-zahlen-fakten_aid_10232.html

Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (ohne Datum): Naturverträglich unterwegs. In: Internetauftritt Deutscher Alpenverein. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpenverein.de/natur-umwelt/naturvertraeglicher-bergsport/bergsteigen-wandern-natur_aid_10289.html

Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (2015): Wir. PDF-Broschüre. In: Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpenverein.de/chameleon/public/6a120a30-4ca7-7461-3732-86e03acd371a/1506-Image-WIR-Broschuere_OL_18188.pdf

Deutscher Alpenverein (Hrsg.) (2014): Zelten und Biwakieren in den Bergen. In: Internetauftritt Deutscher Alpenverein. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpenverein.de/chameleon/public/81abc9d0-f9cd-e4e8-7014-e14b7cc3719b/Zelten-und-Biwakieren-in-den-Bergen_24382.pdf

Budget:
Berchtesgadener Bergbahn AG (Hrsg.) (ohne Datum): Preisauskunft Jennerbahn. In: Internetauftritt Jenner Bahn. Abgerufen am 5.2.2017 von https://www.jennerbahn.de

Deutscher Alpenverein, Sektion Stuttgart (Hrsg.) (ohne Datum): Mitgliedsbeiträge. In: Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins, Sektion Stuttgart. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.alpenverein-stuttgart.de/mitglied-werden.html

Deutsche Bahn (Hrsg.) (ohne Datum): Zugverbindungen „Stuttgart-München“, „Venedig Stuttgart“. In: Internetauftritt Deutsche Bahn. Abgerufen am 5.2.2017 von https://www.bahn.de/p/view/service/index.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN0004_top-navi-service_LZ01

Globetrotter Ausrüstung GmbH (Hrsg.): Produktsuchen „Rucksäcke“, „Wanderstiefel“, „Regenjacken“, „Funktionskleidung“, „Wanderstöcke“. In: Globetrotter Online Shop. Abgerufen am 5.2.2017 von https://www.globetrotter.de/  

Durst, Essen:
Bergsteiger (Hrsg.) (Ohne Datum): Tipps zur richtigen Gipfelbrotzeit. Wie und was essen auf Bergtour? In: Internetauftritt der Zeitschrift Bergsteiger. Abgerufen am 30.1.2018 von http://bergsteiger.de/know-how/allgemeines/wie-und-was-essen-auf-bergtour

Weltweitwandern GmbH (Hrsg.) (ohne Datum): Wie Höhenanpassung gelingt In: Internetauftritt der Reiseagentur Weltweitwandern. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.weltweitwandern.at/optimale-hoehenanpassung/

Füße:
Mühlbauer, Roland (2016): Ermüdungsbrüche: Überlastete Knochen. In: Internetauftritt der Zeitschrift Apotheken Umschau. Seite zuletzt geändert am 14.4.2016. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.apotheken-umschau.de/Knochen/Ermuedungsbrueche-Ueberlastete-Knochen-439203.html 

Spiegel Online (Hrsg) (2016): Ermüdungsbruch Schonzeit für die Knochen. In: Internetauftritt der Zeitschrift Spiegel Online. Seite zuletzt geändert am 31.3.2016. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/ermuedungsbruch-jetzt-ist-pause-angesagt-a-1084695.html

Gefahren:
Alpin (Hrsg.) (2014): Gewitter im Gebirge: So verhaltet Ihr Euch richtig! In: Internetauftritt der Zeitschrift Alpin. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.alpin.de/sicher-am-berg/1166/artikel_verhalten_bei_gewittern_in_den_bergen.html

Geiger, Stephanie (2013): Egoismus und Selbstüberschätzung führen zu Bergnot. In: Internetauftritt der Zeitung Die Welt. Seite zuletzt geändert am 7.9.2013. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.welt.de/regionales/muenchen/article119780830/Egoismus-und-Selbstueberschaetzung-fuehren-zu-Bergnot.html  

Notdurft Peters, Ulrike; Raab, Karsten-Thilo (2014): How to shit in the woods. Welver: Conrad Stein Verlag.

Quo vadis:
Goethe, Wolfgang (ohne Datum): Nur wo du zu Fuß warst, bist du auch wirklich gewesen. In: Zitatsammlung Literaturreisen.com. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.literaturreisen.com/zitate/reisen.html

UV-Schutz:
Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. (Hrsg.) (ohne Datum): Sonnenschutz. In: Internetauftritt Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.dha-sonnenschutz.de/sonnenschutz.html

Preuk, Monika (2012) UV-Strahlen schädigen Netzhaut. Der richtige Sonnenschutz für die Augen. In: Internetauftritt Focus Online. Seite zuletzt geändert am 29.4.2012. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/sehen/tid-18667/uv-strahlen-sonnenschutz-fuer-die-augen-die-wichtigsten-risikofaktoren_aid_520032.html

X-Chromosom (Frauen in den Bergen):
Die Welt (Hrsg.) (2012): "Werft mich in die Gletscherspalte" – Frauen am Berg. In: Internetauftritt Die Welt. Seite zuletzt geändert am 28.3.2012. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.welt.de/kultur/history/article13932266/Werft-mich-in-die-Gletscherspalte-Frauen-025am-Berg.html

Yeti und Co:.
Herald-Wiki (Hrsg.) (ohne Datum): Wilder Mann. In: Online Archiv Herald-Wiki. Seite zuletzt bearbeitet am 12.9.2012. Abgerufen am 30.1.2018 von https://heraldik-wiki.de/wiki/Wilder_Mann  

Römmelt, Bernd (2014): Sagenhafte Alpen. München: Knesebeck Verlag.

Slovenian Tourist Board (Hrsg.) (ohne Datum: Die Legende vom Goldhorn. In: Internetportal Julische Alpen. Abgerufen am 30.1.2018 von https://www.julische-alpen.info/legenden-in-den-julischen-alpen/zlatorog/  

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Blutschink. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 5.6.2015. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Blutschink

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Salige Frau. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 22.10.2017. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Salige_Frau

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Sennentuntschi. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 6.9.2017. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Sennentuntschi  

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Tatzelwurm (Fabeltier). In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 15.11.2017. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Tatzelwurm_(Fabeltier)

Wikipedia (Hrsg.) (ohne Datum): Toggel. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Seite zuletzt bearbeitet am 23.7.2017. Abgerufen am 30.1.2018 von https://de.wikipedia.org/wiki/Toggel

Wiesner, Jens (ohne Datum): Wolpertinger. In: Internetauftritt der Zeitschrift Geolino. Abgerufen am 30.1.2018 von http://www.geo.de/geolino/natur-und-umwelt/6083-rtkl-fabelwesen-wolpertinger

Kapitel „Wege über die Alpen“:

Alpe Adria Trail:
Christ, Astrid, Marktl, Martin (2015): AlpeAdriaTrail. Vom Großglockner nach Triest. 41 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Kärnten Werbung Marketing & Innovationsmanagement GmbH (Hrsg.) (ohne Datum): Alpe Adria Trail. Abgerufen am 30.1.2018 von www.alpe-adria-trail.com/de/  

Grande Traversata delle Alpi: Kürschner, Iris; Haas, Dieter (2015): GTA – Grande Traversata delle Alpi. Durch das Piemont bis ans Mittelmeer. 65 Etappen. München: Rother Wanderführer.

München-Venedig:
Martin, Ralph (2011): Alpenüberquerung von München nach Venedig. 28 Etappen. Welver: Conrad Stein Verlag.

Steuerwald, Dirk; Baur, Stephan; Biehl, Vera (2016): München – Venedig. Vom Marienplatz zum Markusplatz. 29 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Konstanz – Verona (E5):
Baur, Stephan; Steuerwald, Dirk (2016): Fernwanderweg E5: Konstanz – Oberstdorf – Meran/Bozen – Verona. 31 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Mayer, Robert (2016): Fernwanderweg E5. Zeit zum Wandern mit Faltkarte. In 26 Etappen über die Alpen von Konstanz nach Avesa. München: Bruckmann Verlag.

Salzburg-Triest:
Herrmann, Christof (2016): Alpenüberquerung Salzburg – Triest. 28 Etappen. München: Rother Wanderführer.

Herrmann, Christof (ohne Datum): Alpenüberquerung Salzburg – Triest. In: Internetauftritt des Blogs Einfach bewusst. Abgerufen am 30.1.2018 von www.einfachbewusst.de/salzburg-triest/  

Rote Via Alpina:
CIPRA International, Grande Traversée des Alpes, Regione Piemonte, Club Alpin Monégasque, Schweizer Wanderwege, Hiking &Biking Slovenia, Amt für Umwelt Liechtenstein, Deutscher Alpenverein, Österreichischer Alpenverein (Hrsg.): Via Alpina. Entdecke die Alpen. Offizielles Routenportal der Via Alpina. Abgerufen am 30.1.2018 von www.via-alpina.org    












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Bereit für die große Tour? Kathrin und ich erzählen, wie wir uns fit machen. Außerdem haben wir unseren Wanderkumpel Marcus gefragt, wie er sich vorbereitet. Marcus taucht übrigens später in der Geschichte wieder auf.

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Je höher du steigst, desto dünner wird die Luft, schützende Schichten nehmen ab. Pro 1.000 Höhenmeter verstärkt sich die UV-Intensität um circa 10 bis 15 Prozent. Besonders die Augen leiden darunter. Zu viel Höhensonne löst einen schmerzhaften Sonnenbrand auf der Netzhaut aus. Wenn in schneebedeckten Landschaften indirekte, reflektierte Strahlung dazukommt, tritt diese auch als „Schneeblindheit“ bekannte Augenverletzung gehäuft auf. Neben akuten Problemen können langfristige Schäden am Auge entstehen, bis hin zum Grauen Star. Eine Sonnenbrille mit dunklen Gläsern und gutem UV-Schutz gehört also zur Bergausrüstung. Auch die Haut benötigt in den Bergen eine Extraportion Schutz: Trage täglich Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor auf, sogar wenn der Himmel wolkenverhangen ist. Schütze das Gesicht mit einer Schirmmütze und trage langärmelige, hochgeschlossene Oberteile. Textilien mit UV-Schutzfaktor schirmen die Haut zusätzlich ab.

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Dein Rucksack sollte gut sitzen und ein Volumen von ca. 25 – 40 Liter fassen. Das Packgewicht sollte 8-10 Kilo nicht überschreiten. Die folgende Auflistung hilft beim Packen, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit:

Kleidung: Eine leichte, lange Wanderhose   |   Eine kurze Hose (Alternativ: „Zip-Hosen“ mit abnehmbaren Beinen)   |   Ein hochgeschlossenes T-Shirt. (Empfehlung: Merinowolle ist leicht, geruchsneutral und bindet Feuchtigkeit.)   |   Eine Fleece-Jacke/-Weste oder eine Jacke/Weste aus Kunstfaser oder Daune/Kunstfasergemisch (z.B. „Thermoball“ von The North Face oder „Primaloft“ von Norrøna   |   Goretex-Anorak/Regenjacke   |   Regenhose   |   Zwei bis drei Sets Unterwäsche   |   Zwei Paar Wandersocken   |   Handschuhe,   |   Sonnenbrille   |   Baseballcap oder Trekking-Sonnenhut   |   Ein Satz leichte Schlaf- und Hütten-Kleidung für abends zum Wechseln

Schuhe: Bergstiefel   |   Ein Paar leichte Turnschuhe zum Wechseln   |   Ein paar leichte Schlappen (oder dicke Socken) für die Hütte

Körperpflege und Erste Hilfe:
Pflaster, Blasenpflaster, Verband   |   Desinfektionsmittel   |   Schmerzmittel   |   Magnesiumpräparat   |   Fußcreme (Gehwohl, Hirschtalg)   |   Zahnpasta und Zahnbürste   |   Für Frauen: Tampons, Pille, etc.   |   Taschentücher/ Toilettenpapier   |   Ein kleines Fläschchen Shampoo (dient gleichzeitig als Duschgel und Handwaschmittel)   |   Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenschutzstift für die Lippen   |   Ein extra leichtes Trekking-Handtuch

Elektronik: Handy und Ladekabel   |   Evtl. Fotoapparat, MP3-Player   |   Evtl. GPS-Gerät

Sonstige Ausrüstung:
Wanderführer   |   Wanderkarten   |   Leichter Hüttenschlafsack (Pflicht auf Alpenvereinshütten)   |   Stirnlampe   |   Trinkflasche oder Trinkblase für insgesamt 2 Liter Flüssigkeit   |   Evtl. Wanderstöcke   |   Je nach Wetter: Gamaschen, Steigeisen   |   Je nach Tour evtl. kleines Wörterbuch Französisch/Italienisch/Slowenisch   |   Evtl. Gaskocher, Kartusche

Geld und Dokumente:
Personalausweis   |   Alpenvereinsausweis   |   Krankenversicherungskarte   |   Kredit- /EC-Karte, genügend Bargeld für Übernachtung und Verpflegung auf den Hütten

Proviant:
Müsliriegel, Nüsse, Trockenfrüchte   |   Schokoriegel, Traubenzucker   |   Tagesproviant, zum Beispiel belegte Brote oder Trekking-Menüs für den Gaskocher

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Wanderführer und Routenportale:
Alpe-Adria-Trail:
Guido Cancellista: Alpe-Adria-Trail. 43 Etappen. Bruckmann Verlag. 2013. 12,90 Euro.
Astrid Christ, Martin Marktl: AlpeAdriaTrail. Vom Großglockner nach Triest. 41 Etappen. Rother Wanderführer. 2. Auflage 2015. 14,90 Euro.
Routenportal des Alpe Adria Trail: www.alpe-adria-trail.com/de/

GTA:
Iris Kürschner, Dieter Haas: GTA – Grande Traversata delle Alpi. Durch das Piemont bis ans Mittelmeer. 65 Etappen. Rother Wanderverlag. 3. Auflage 2015. 18,90 Euro.
 
München-Venedig:
Dirk Steuerwald, Stephan Baur, Vera Biehl: München – Venedig. Vom Marienplatz zum Markusplatz. 29 Etappen. Rother Wanderverlag. 4. Auflage 2016. 14,90 Euro.
Ralph Martin: Alpenüberquerung von München nach Venedig. 28 Etappen. Conrad Stein Verlag. 1. Auflage 2011. 12,90 Euro.  
 
E5:
Stephan Baur, Dirk Steuerwald: Fernwanderweg E5: Konstanz – Oberstdorf – Meran/Bozen – Verona. 31 Etappen. Rother Verlag. 8. Auflage 2016. 14,90 Euro.
Robert Mayer: Fernwanderweg E5 Zeit zum Wandern mit Faltkarte: In 26 Etappen über die Alpen von Konstanz nach Avesa. Bruckmann Verlag. 2016. 14,99 Euro.

Salzburg-Triest:
Christof Herrmann: Alpenüberquerung Salzburg – Triest. 28 Etappen. Rother Verlag. 1. Auflage 2016. 14,90 Euro.
Reiseblog des Salzburg-Triest-Autors Christof Herrmann: www.einfachbewusst.de/salzburg-triest/

Via Alpina:
Routenportal der Via Alpina: www.via-alpina.org

Weitere Routen und Touren sind beispielsweise bei folgenden Verlagen erschienen:
Bergverlag Rother München: www.rother.de
Conrad Stein Verlag: www.conrad-stein-verlag.de KOMPASS-Karten GmbH (Wanderführer und Kartenmaterial): www.kompass.de
 
Hüttenverzeichnis
Eine ausführliches Hütten-Verzeichnis liefert der Internetauftritt des Deutschen Alpenvereins www.alpenverein.de

Basiswissen und Ratgeber:
Der Conrad Stein Verlag gibt eine Reihe von Ratgebern zu ganz verschiedenen outdoor-Themen heraus – vom Umgang mit GPS und Karte über Trekkingküche bis zur Anleitung „How to shit in the woods“. www.conrad-stein-verlag.de
 
Auf der Internetseite des Deutschen Alpenvereins finden sich Broschüren und Infomaterial, zum Beispiel zu Themen wie Sicherheit, Umweltschutz etc. www.alpenverein.de
 
Wander-Zeitschriften sind unter anderem hilfreich, wenn es um die Anschaffung von Ausrüstung geht: Magazine wie „outdoor“ enthalten ausführliche Materialtests www.outdoor-magazin.com  

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Wetter: Extreme Wetterstürze sind im Gebirge keine Seltenheit. Der Wetterbericht gehört zur täglichen Pflichtlektüre und entscheidet über Weitergehen oder Pausieren.
Auch unterwegs solltest du den Himmel beobachten: Riesige Wolkentürme sind Gewitter-Vorboten. Schon bei entferntem Donnergrollen gilt: schnellstmöglich absteigen, exponierte Stellen und Wasser meiden. Wirst du vom Gewitter überrascht kauere dich auf eine isolierende Unterlage, halte möglichst wenig Bodenkontakt, lege metallene Gegenstände weg vom Körper. Wenn ihr in der Gruppe unterwegs seid verteilt euch.
Sogar im Sommer fällt Neuschnee in den Alpen. Schon bei auf dünner Schneedecke besteht im Steilgelände erhöhte Abrutschgefahr. Bei viel Schnee drohen Lawinen. Zugeschneite Markierungen und Wege erschweren die Orientierung. Vorsicht auch beim Queren brüchiger Altschneefelder: plötzlich tun sich unter dem Fuß Löcher auf. Da ist der Knöchel schnell verstaucht.
Unterschätzte Wetter-Gefahr: Wer stundenlang durch kalten Regen marschiert, riskiert eine Hypothermie, eine starke Unterkühlung. Ein Zustand, der sogar lebensbedrohlich werden kann.

Alpines Gelände:
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind auf einigen Etappen unabdingbar. Auf ausgesetzten Pfaden heißt es: Konzentration. Ein falscher Schritt kann verheerende Folgen haben. Besondere Wachsamkeit ist auch an steilen Wänden angesagt: hier besteht erhöhte Steinschlaggefahr. Lasse immer genug Sicherheitsabstand zum Vordermann.

Selbstüberschätzung: Bergretter sagen: Selbstüberschätzung ist die häufigste Ursache für Unglücke am Berg. Wer sein technisches Können oder seine Kondition überschätzt und leichtsinnig handelt, bringt sich in Gefahr - und unter Umständen auch seine Retter.

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Lockenstab, Nagellack und Wimperntusche bleiben eh zuhaus. Aber wer vier Wochen auf Bergtour geht, muss auf noch mehr Eitelkeiten verzichten...

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Auf einer Alpenüberquerung nächtigst du überwiegend in Schutzhütten im Gebirge. Je nach Region herrscht dort im Sommer auch mal Hochbetrieb – wenn du nicht reserviert hast und zu spät kommst, schläfst du im Kuhstall, Keller oder auf dem Flur. Aber auch die regulären Quartiere sind alles andere als luxuriös: Bettenlager statt Privatsphäre , Gruppenwaschraum und Duschmarke statt Wellnessoase. In manch einsam gelegener Hütte gibt es nicht einmal Strom oder fließend Wasser. Doch wer braucht schon Fünf-Sterne-Komfort, wenn nachts der Himmel übervoll mit Sternen hängt? In den dunklen Gebirgsnächten erkennt man viel mehr von ihnen als in der Stadt. Sobald es draußen zu kalt wird, geht´s dann zum Socialising in den Aufenthaltsraum. In Socken. Bergstiefel sind in der Hütte tabu. Überhaupt ist der abendliche Dresscode leger: lange Unterhose und Schlaf-Shirts dominieren. Das Entertainmentprogramm: hitzige Skat-Schlachten, emotionale Kniffel-Partien, gewitzte Scrabble-Runden. Oder ein Plausch mit den netten Tischnachbarn. Zugegeben: nach zehn Uhr verkehren sich Sympathiegefühle mitunter ins krasse Gegenteil. Ab dann nämlich ist Hüttenruhe und wehe der lustige Tischnachbar entpuppt sich als übler Schnarcher, der das ganze Lager wachhält! Früh morgens, zwischen sechs und sieben, leert sich das Lager. Die mitgebrachten Hüttenschlafsäcke werden eingerollt, die kratzigen Wolldecken zusammengelegt. Ein schnelles Frühstück, Katzenwäsche und dann jeder zieht seiner Wege.

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Sieben Tipps gegen Blasen und Verletzungen

1. Richtiges Schuhwerk:
In alpinem Gelände sind knöchelhohe, robuste Bergstiefel Pflicht. Sie stabilisieren den Fuß und verhindern ein Abknicken. Trekking-Stöcke unterstützen zusätzlich.
2. Passende Schuhgröße, passendes Modell: Nicht zu groß, damit der Fuß beim Laufen nicht hin und her rutscht. Nicht zu klein, damit keine Druckstellen entstehen. Neue Stiefel unbedingt vor einer großen Tour einlaufen!
3. Leichte Turnschuhe einpacken: Behältst du auf geteerten Talwegen die schweren Stiefel an, plagen dich schnell die Füße. Der Schuhwechsel bringt außerdem Erholung für bereits vorhandene Druckstellen.
4. Wandersocken tragen: Spezielle Wandersocken schützen empfindliche Stellen: Die dicke Sohle dämpft die Schritte ab. Ferse, Schaft und Fußoberseite sind gepolstert. Das verhindert Druck- und Scheuerstellen. Besondere Materialmixe leiten die Feuchtigkeit vom Fuß weg und sorgen für ein angenehmes Hautklima. Anbieter: Falke, Icebreaker, Smartwool (12-20 Euro).
5. Täglich Fußcreme benutzen: Hirschtalg, Gehwohl und andere Produkte beugen Blasen und Druckstellen vor. Mit gut gecremten Füßen läuft es sich wie geschmiert!
6. Blessuren schnell verarzten: Spürst du Blasen oder Druckstellen, dann versorge die gereizte Stelle schnell: Gepolstertes Blasenpflaster oder Tape drauf, offene Wunden desinfizieren und sauber halten. Notfalls lieber einen Tag pausieren, damit sich nichts entzündet.
7. Gewicht sparen:
Vor 150 Jahren beobachtete ein preußischer Militärarzt, dass Soldaten auf Gewaltmärschen mit schwerem Gepäck häufig Stressfrakturen im Mittelfuß erlitten und bezeichnete das Phänomen als "Marschfraktur“. Heute sprechen Mediziner auch von „Ermüdungsbruch“, wenn durch dauerhafte Überbelastung kleine Risse im Fußknochen entstehen. Alpenüberquerer sollten beim Rucksackpacken im Hinterkopf behalten: Jedes zusätzliche Gramm drückt auf den Fuß.






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Ich sitze auf einem Fels und leide. Jeder Muskel schmerzt. Kathrin nähert sich. In Zeitlupe. Läuft wie ein schlecht geölter Roboter. Zieht vorbei. Eigentlich möchte ich einfach nur hier sitzenbleiben. Aber ich bin schon viel zu lange gesessen. Am Schreibtisch. Im Auto. Vor dem Fernseher. Hab mir ein ausgedehntes Winterschläfchen gegönnt. Erst war es gemütlich. Dann machte sich dieses taube Gefühl breit. Erst in den Füßen. Dann überall. Höchste Zeit aufzustehen. Leise jammernd erhebe ich mich und eiere weiter. Sieben Stunden lang. Über den Hochthron. Hinunter bis Berchtesgaden.

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Wir stehen morgens zusammen auf. Wir wandern den ganzen Tag gemeinsam. Abends in der Hütte sitzen wir am selben Tisch. Und im Lager rollen wir unsere Schlafsäcke nebeneinander aus. Vier Wochen verbringen wir jede Minute zusammen. Wenn Kathrin sich unbeobachtet fühlt, puhlt sie im Ohr. Ich bohre in der Nase. Kathrins Socken müffeln. Meine auch. Wir haben beide fettige Haare und stinken nach Schweiß. Wenigstens schnarcht keiner von uns.

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Schließlich steigen wir ab ins Sieben-Seen-Tal.
Grün. Weiß. Lila. Gelb. Türkis. Rot. Blau. Rosa. Grün.
Überall explodiert Farbe. Unser Abschiedsfeuerwerk.
Morgen liegen die Alpen hinter uns.

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„Dame oder Mühle?“ frage ich Kathrin, die sich ihre Finger an einer Tasse Tee wärmt. Regen prasselt ans Fenster.  
Den ganzen Vormittag haben wir uns durch Matsch und Nässe gekämpft. Dann setzte das Gewitter ein. Wir liefen wie die Hasen. Mittags erreichten wir das Kärlingerhaus. Eine Rettungsinsel, mitten im Steinernen Meer. Dankbar, dass es in den Alpen ein so gutes Netz an Schutzhütten gibt, checkten wir ein. Statt weiterzuwandern verbringen wir den Rest des Tages mit Gesellschaftsspielen. Immer mehr durchweichte Gestalten gesellen sich zu uns. „Macht ihr mit?“ unsere Tischnachbarin gibt Spielkarten aus. Ich nicke. „Was spielen wir?“ Sie wirft mir ein paar Karten zu. „Schwimmen“ sagt sie. Draußen setzt die Sintflut ein.

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