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Blutplasma Spenden

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Blut kann in zwei Hauptbestandteile getrennt werden:
Die festen Blutbestandteile wie Blutkörperchen und Blutplättchen. Und das flüssige Plasma, in dem wichtige Eiweise gelöst sind.
Bei der Plasmaspende wird Blut entnommen und durch eine Zentrifuge geleitet. Eine Membran filtert hierbei das Plasma mit seinen Eiweisen von den festen Blutbestandteilen. Danach werden die festen Blutbestandteile über die Zentrifuge wieder dem Spenderkörper zurückgegeben. Da der Körper Flüssigkeiten schneller nachbilden kann als feste Bestandteile, bildet sich das entnommene Blutplasma rasch wieder nach. Dies macht eine Plasmaspende insgesamt schonender als eine Vollblutspende.

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Hier siehst du die Studentin Jasmin bei ihrer Anmeldung im Zentrum für Klinische Transfusionsmedizin in Tübingen.
Eine Blutspende kann Leben retten. Aber weißt du auch, dass die Spende von Blutplasma ebenso wichtig ist?

Deshalb möchte auch Jasmin mit ihrer ersten Blutplasmaspende helfen und wir begleiten sie dabei.


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Da Jasmin schon einmal Blut gespendet hat darf sie auch Plasma spenden. Es sind bei beiden Spenden die gleichen gesundheitlichen Voraussetzungen zu erfüllen: 

- Du darfst keine Krebserkrankungen oder
  Infektionskrankheiten wie Hepatitis und Aids haben

- Als Spender musst du mindestens 18 Jahre alt sein

Speziell für die Blutplasmaspende solltest du darauf achten, dass...

- seit deiner letzten Spende müssen mindestens drei Tage
  vergangen sein

- das Jahresmaximum von 45 Spenden darf nicht
  überschritten werden

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Vor jeder Bluplasmaspende gibt es zunächst eine Voruntersuchung. Neben einem vollständigen Gesundheits-Check wird hierbei auch geprüft, ob dein Hämoglobinwert für eine Spende ausreichend ist. Dieser Wert gibt an, wie viele rote Blutkörperchen in deinem Blut vorhanden sind.

Vor Antritt der Bluplasmaspende solltest du ausreichend gegessen und etwa 2 Liter getrunken haben.  Es gilt:
Je mehr Flüssigkeit - desto schneller geht die Spende. 

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Blut besteht zum größten Teil aus Wasser. Neben einigen unlöslichen Bestandteilen sind im Blut auch viele Nährstoffe, Hormone und Eiweise gelöst. Diese gelbliche Flüssigkeit wird Blutplasma genannt und transportiert alle wichtigen Bestandteile des Blutes.

Die typisch rote Farbe erhält unser Blut von den festen Bestandteilen, wie zum Beispiel dem hier rechts gezeigten Hämoglobin - dem roten Blutkörperchen. Hierbei handelt es sich um einen Eisenkomplex, der für den Transport von Sauerstoff zuständig ist.

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Eine Blutplasmaspende kann bis zu 45 Minuten dauern.
Während dieser Zeit wird in mehreren Etappen Blut entnommen und gefiltert. Danach werden die festen Bestandteile wieder an deinen Körper zurückgegeben. Dieser Vorgang wiederholt sich mehrmals, dabei ist immer eine Krankenschwester in deiner Nähe.
Solange es die anderen Spender nicht stört, kannst du lesen, Musik hören oder einen Film anschauen.

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Bereits seit mehr als 70 Jahren wird Blutplasma als Blutersatz verwendet. Trotzdem ist seine Bedeutung bei der Bevölkerung heute weitestgehend unbekannt. Da der technische Aufwand höher ist als bei der gewöhnlichen Blutspende gibt es wenige Zentren für Blutplasmaspende.

Heute kommt Blutplasma unter anderem bei der Behandlung von Gerinnungsstörungen oder Immunschwäche- erkrankungen, bei Unfallopfern und Operationen zum Einsatz. Auch bei der Entwicklung und Produktion von Medikamenten ist Blutplasma wichtig.

Da Blutplasma bis jetzt noch nicht künstlich hergestellt werden kann, zählt jede Spende.

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Nach der Spende werden die Spender im Zentrum für Klinische Transfusionsmedizin in Tübingen mit einem kostenlosen Essen und einer finanziellen Entschädigung von 20€ belohnt. 

Jasmin ist nach ihrer Blutplasmaspende glücklich und weiß, dass ihre Spende anderen Menschen helfen wird.

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Vereinfacht kann Blut in zwei Hauptbestandteile getrennt werden. Die festen Blutkörperchen und das flüssige Plasma in dem wichtige Eiweise gelöst sind. Bei der Plasmaspende wird das Vollblut entnommen, gefiltert und das Plasma entnommen. Die festen Blutbestandteile werden dem Spenderkörper zurück gegeben.

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